Adieu Paris. Von Daniel Anselme

Adieu Paris. Von Daniel AnselmeParis, Anfang der 50er Jahre - im Strom der Passanten auf der Rue de Rivoli küsst sich ein junges Paar. Diese Szene wird zu einer der berühmtesten Fotografien des 20. Jahrhunderts und weltweit Symbol für die Stadt der Liebe.

ISBN 978-3-7160-2719-6      18,00 €  Portofrei       Bestellen

Nur wenig später beginnt im besetzten Algerien ein Krieg, in dem die Grande Nation bis 1962 eine ganze Generation junger Männer verheizt. In Adieu Paris kehren drei Soldaten über Weihnachten aus diesem Krieg für ein paar Tage auf Urlaub nach Paris zurück. Zunächst geht jeder seiner Wege, doch schon bald sind sie wieder vereint. Mit Familie und Freunden können sie das Erlebte nicht teilen, fremd und fern erscheint ihnen die eigene Stadt. In den Cafés am berühmten Rive Gauche schlagen sie sich die Nächte um die Ohren, suchen fieberhaft nach einer Möglichkeit, dem Schicksal des Krieges zu entgehen - und fügen sich am Ende doch, da niemand von ihrer Bedrängnis Notiz nimmt.

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Über das Vermächtnis des AlgerienkriegsDie Rezension eines verschollen geglaubten Buches. Einem Zufall ist es zu verdanken und nichts zu tun hat es mit dem Terrormassaker vom 13. 11., dass mir das Buch „Adieu Paris“ von Daniel Anselme unter die Augen gekommen ist. Ich fliege immer schon auf alles, wo Paris draufsteht. In diesem Fall habe ich ein Kleinod entdeckt. Auf 187 Seiten ereignet sich ein kurzer Urlaub dreier Soldaten in Paris. Es ist das Jahr 1956 und die drei sind befreundete Wehrpflichtige, die zehn Tage Urlaub vom Algerienkrieg haben. Am Anfang sitzen sie in einem Zug nach Paris, am Ende steigen sie einen Zug zurück in den Krieg, der damals – und noch viele Jahre lang – nicht Krieg heißen durfte. von Wolfgang Wiemer → Blog der Republik 29.11.2015

 

 

 

Erstellt: 07.11.2015 - 14:45  |  Geändert: 06.04.2019 - 09:51

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