Mythos Redemacht. Von Karl-Heinz Göttert

Mythos Redemacht. Von Karl-Heinz GöttertEine andere Geschichte der Rhetorik. Was Perikles und Obama wirklich eint - eine andere Geschichte der Rhetorik Die Geschichte der Rhetorik geht immer nur von Anleitungen für gute Reden aus, nie von tatsächlich gehaltenen Reden. Das ändert Karl-Heinz Göttert, indem er Redner und Reden in überraschenden Paarungen nebeneinanderstellt: u.a. Perikles und Richard von Weizsäcker, Cicero und Joschka Fischer, Augustinus und Otto von Bismarck.

ISBN 978-3-10-026531-9     24,99 €  Portofrei      Bestellen

Dadurch vermittelt er die Geschichte der Rhetorik aus völlig neuer Perspektive - und entlarvt nebenbei die europäische Tradition als Konstrukt mit eigenen Konturen und die vielbeschworene "Macht der Rede" als Mythos. Eine glänzende, anschauliche und lebensnahe Darstellung und ein ungemein unterhaltsames und kenntnisreiches Buch.

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Buchbesprechung

Rede als praktizierte Macht. Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2015. In seiner umfangreichen Untersuchung über Rhetorik arbeitet Karl-Heinz Göttert die von der europäischen Antike ausgehende Tradition der Rede als Mittel der Machtausübung heraus. Wenngleich er sich dabei kühn zwischen den Jahrhunderten bewegt, zeigt sich ein erstaunlich stabiles Prinzip. Der Redner wolle »sein Gegenüber beeindrucken, ihn regelrecht unterwerfen, indem er kunstvoll redet«, Göttert sieht einen überlegenen Redner und den passiven Zuhörer. Von WOLF SENFF → titel-kulturmagazine vom 11.03.2015

 

Erstellt: 13.04.2015 - 12:30  |  Geändert: 02.12.2020 - 18:02