Malala: Ich bin Malala. Rezension von Samira Iqbal

Malala: Ich bin Malala.Rezension
Malala Yousafzai u. Patricia McCornick: Malala – Meine Geschichte       Fischer KJB      
ISBN 978-3-596-85660-2     12,99 €

„Ich bin Malala: Das Mädchen, das die Taliban erschießen wollten, weil es für das Recht auf Bildung kämpft.“

Malala will, dass jedes Kind zur Schule gehen kann, gleiche Rechte für Frauen und weltweiten Frieden. Als Anerkennung für ihren Mut und Einsatz bekam sie 2014 den Friedensnobelpreis. Spätestens seitdem sollte jeder sie kennen. Um ihre Geschichte besser zu verstehen, erzählt sie in dem Buch selbst über ihr Leben.

Sie erzählt offen und ehrlich über ihr Leben in Pakistan, die ständige Angst und Ungewissheit und die Drohungen der Taliban, aber auch von ihrem Willen, zur Schule gehen zu dürfen.

In Pakistan sind Jungs weniger wert als Mädchen und Malala möchte das ändern.

Geboren wurde Malala im Swat-Tal.
Zusammen mit ihren Brüdern ist sie hier aufgewachsen.
Als sie elf Jahre alt ist, wird ihr Tal von den Terroristen angegriffen und sie beginnt ein Internet-Tagebuch für BBC unter einem anderen Namen zu schreiben. Dort beschreibt sie ihre Leben unter den Drohungen der Taliban und ihre Gefühle wie Wut, Angst und Sorgen. Ihr Vater ist Schuldirektor und unterstützt sie dabei.
Malala möchte nicht einsehen, dass Mädchen ab einem bestimmten Alter nicht mehr zur Schule gehen können und nutzt jede Gelegenheit, ihre Meinung öffentlich zu sagen. So wurden die Taliban auf sie aufmerksam, in ihren Augen haben Mädchen kein Recht auf Bildung.

Als sie 15 Jahre alt ist, wird sie im Schulbus von den Taliban in den Kopf geschossen.
Schwer verletzt überlebt sie und lebt heute in England, da es in ihrem Heimatland zu gefährlich für sie wäre.
Bis heute hat sie nicht aufgehört, sich für Bildung und gleiche Rechte für alle einzusetzen und hat eine eigene Stiftung gegründet (malalafund.org).

Mit dem Buch erfahren wir nicht nur die Geschichte, sondern auch die Gedanken und die Meinung von Malala. Es ist sehr berührend geschrieben und zeigt, dass Bildung nicht in allen Teilen der Welt selbstverständlich ist. Deshalb würde ich es besonders für den Schulunterricht empfehlen.

Von Samira Iqbal, 18 Jahre

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