Die neue religiöse Intoleranz. Von Martha Nussbaum

Die neue religiöse Intoleranz. Von Martha NussbaumEin Ausweg aus der Politik der Angst. Warum wurden die Attentate in Norwegen im Jahre 2011, bei denen Anders Breivik 77 Menschen tötete, von einigen Medien zunächst fast reflexartig islamischen Extremisten zugeschrieben? Warum stimmte die Schweiz über ein Verbot von Minaretten ab, obwohl es landesweit nur vier davon gibt?

ISBN 978-3-534-26460-5    39,95 €  Portofrei     Bestellen

Die berühmte Philosophin Martha Nussbaum identifiziert eine "neue religiöse Intoleranz" gegenüber fremden Religionen. Sie enthüllt die irrationale Angst, die dahintersteckt und zeichnet, inspiriert durch die Philosophie, die Literatur und die Geschichte, einen Weg aus Angst und Intoleranz heraus. Sie plädiert dafür, die Religionsfreiheit aller zu respektieren und so eine beständige Ethik der Höflichkeit und des Anstands zu entwickeln. Denn nur so können wir über die Politik der Angst hinweg zu einer offenen und gleichberechtigten Zukunft gelangen.Mit diesem engagierten Beitrag liefert Martha Nussbaum, eine der einflussreichsten Philosophinnen der Gegenwart, einen aktuellen philosophischen Ansatz in der wichtigen Debatte um Religionsfreiheit und Toleranz. Sie fordert auf, die Angst vor dem Fremden fallenzulassen und durch Respekt, Verständnis und Phantasie zu einer gleichberechtigten Zukunft zu gelangen.

Mehr Infos...


Buchbesprechung

Wenn Religion Angst macht. Die US-amerikanische Philosophin Martha Nussbaum untersucht in ihrem neuen Buch die Hintergründe der neuen religiösen Intoleranz. Ihr Fokus liegt auf Europa und den USA, wo sie eine zunehmende, irrationale Angst vor dem Islam, aber auch anderen Religionen wie dem Judentum ausmacht. Von Kersten Knipp → Deutschlandfunk vom 11.09.2014

Martha Nussbaum über Gewalt im Namen der Religion: Gottes zornige Krieger. Eigentlich soll Religion die Welt friedlicher machen. Doch es scheint, als bewirke sie derzeit eher das Gegenteil. Im Namen des Glaubens gehen Menschen aufeinander los, bekämpfen einander bis zum letzten. Von Kersten Knipp → WDR5 vom 25.08.2014

 

Erstellt: 26.11.2014 - 13:50  |  Geändert: 02.12.2020 - 18:03