Abweichendes zum Ukrainekrieg. Hrsg. Renate Dillmann

„Seit dem Beginn des Ukraine-Kriegs ist die deutsche Öffentlichkeit, die sich schon zuvor nicht gerade durch Vielfalt ausgezeichnet hat, extrem eintönig geworden. Der immer gleiche Diskurs von Politikern und Medien und die tägliche gebetsmühlenartige Wiederholung der Textbausteine vom ebenso „grundlosen“ wie „brutalen“ völkerrechtswidrigen Angriffskrieg“ bzw. der „schon lange überfälligen“ „Zeitenwende“ haben ihre Wirkung nicht verfehlt. Die deutsche Gesellschaft wurde erfolgreich eingeschworen auf den nationalen Kriegskurs immer heftigerer Wirtschaftssanktionen und der Lieferung immer schwererer Waffen an die Ukraine sowie die massenhafte Aufnahme der ansonsten so unbeliebten Kriegsflüchtlinge. (…) Eine gehörige Portion an Verstandesverachtung bzw. gesundem Nationalismus war durchaus nötig, um die dafür geforderten geistigen Wendungen mitzumachen. Dazu hier einige abweichende und unpatriotische Bemerkungen – eine Sammlung der Artikel zum Ukraine-Krieg und der Berichterstattung zu ihm.“

ISBN 978-3-9820277-9-1
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Grundsätzliche Einwände gegen den promilitärischen Kurs der BRD seit der „Zeitenwende“ sind hierzulande Mangelware und die „Verteufelung“ abweichender Positionen schreitet rapide fort – so buchstäblich in den letzten Äußerungen von Kanzler Scholz zur Friedensbewegung. Die Journalisten Renate Dillmann hat seit dem 24. Februar 2022 dazu in den Medien der Gegenöffentlichkeit einiges an Kritik veröffentlicht. So ist sie auch bei der neuen oppositionellen Gewerkschaftsinitiative „Sagt nein!“ mit einem Beitrag über die nationalen Unterschiede im angeblich so einheitlich gestrickten Subjekt „Der Westen“ vertreten → Laboutnet 18.09.2023

Dossier zum Ukraine-Krieg - Keine Waffenlieferungen in die Ukraine! Friedenspolitik statt Krieg!

Dossier: Verteidigungsministerin Lambrecht erklärt Deutschland zur „militärischen Führungsmacht“


 

Erstellt: 18.12.2023 - 12:30  |  Geändert: 18.12.2023 - 23:00