Der unsichtbare Mann. Von Ralph Ellison

Ralph Ellison, neben Toni Morrison und James Baldwin eine der großen Stimmen der afroamerikanischen Literatur der Gegenwart, gewann 1953 den National Book Award und wurde mit seinem gefeierten New-York-Roman schlagartig berühmt. Die Geschichte von der Odyssee eines namenlosen Schwarzen, die ihn von ganz oben bis ganz unten durch alle Schichten der amerikanischen Gesellschaft führt, ist eines der Lieblingsbücher von Barack Obama und bleibt hochaktuell: als schonungslose Abrechnung mit den alltäglichen rassistischen Ideologien und als Lob auf das gewachsene Selbstbewusstsein der noch immer um ihre selbstverständlichen Rechte Kämpfenden.

ISBN 978-3-351-03780-2     28,00 €  Portofrei     Bestellen



»Ich bin unsichtbar, verstehen Sie, weil sich die Leute weigern, mich zu sehen … Wer sich mir nähert, sieht nur meine Umgebung, sich selbst oder die Auswüchse seiner Phantasie – in der Tat alles und jedes, nur mich nicht.«

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Leseprobe des Verlags

Presse:

»Ein grandioses Buch zur Problematik des Rassismus gegen BIPoc (Black, Indigenous and People of Color) in den USA, endlich wieder auf Deutsch. Zählt zu meinen Allzeit-Favoriten.« (Matthias Glatthor) (24.11.2019)

»Wie das ist, wenn man nicht wahrgenommen, gedemütigt, ausgegrenzt wird, das schildert Ralph Ellison, einer der großen afro-amerikanischen Erzähler.« (26.06.2019)

»Ralph Ellisons „Der unsichtbare Mann“ ist zweifellos ein Meisterwerk – an seine besten Stellen ist es, als wäre Kafka in Harlem gestrandet.« (23.06.2019)

»Einer der bedeutendsten Werke der US-Amerikanisch Nachkriegsliteratur.« (13.05.2019)

»Mag man 70 Jahre nach Erscheinen des unsichtbaren Mannes dankbar dafür sein, dass dieser Roman erneut gedruckt wurde.« (06.05.2019)

»Ein Buch, dass eigentlich in keinem gutsortierten Buchregal fehlen darf.« (05.05.2019)

Der Autor:

Ralph Waldo Ellison wurde 1914 in Oklahoma City geboren. Seine Eltern waren erst kurz zuvor aus South Carolina gekommen, so dass er über sie Einblicke in die schwarzen Erfahrungen in den ehemaligen Sklavenstaaten erhielt. Von 1933 bis 1936 studierte er Klassische Musik am Tuskegee Institute, einer der bekanntesten (damals ausschließlich) afroamerikanischen Bildungseinrichtungen. Mit dem Schreiben begann er nach einer Begegnung mit Richard Wright. „Der unsichtbare Mann“ wurde mit dem National Book Award ausgezeichnet, 1965 zum bedeutendsten Werk der letzten Jahrzehnte gewählt. Ellison war Professor für Literatur an verschiedenen amerikanischen Universitäten, zuletzt an der NYU. Er starb 1994 in New York.

Der Übersetzer:

Hans-Christian Oeser Hans-Christian Oeser, geb. 1950 in Wiesbaden, freier literarischer Übersetzer, Herausgeber, Reisebuchautor, Publizist, Redakteur, Korrektor und Sprecher. Studium der Germanistik, Politologie, Philosophie und Pädagogik in Marburg sowie Berlin, heute lebt und arbeitet er in Berlin und Dublin.

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Erstellt: 11.02.2021 - 06:54  |  Geändert: 11.02.2021 - 06:55

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