13.08.2026

Ex-Redakteur: Was wir bei der Tagesschau bewusst wegließen

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auf YouTube (13.08.2026) 1:46:49

Alexander Teske war über zwei Jahrzehnte für die ARD tätig und arbeitete unter anderem in der Nachrichtenredaktion. Heute blickt er deutlich kritischer auf den öffentlich rechtlichen Rundfunk und seine eigene Zeit innerhalb des Systems. In seinem neuen Buch beschäftigt er sich zudem mit sogenannten Wochenkindern, die in der DDR bereits im frühen Kindesalter mehrere Tage am Stück von ihren Eltern getrennt betreut wurden. Teske war selbst ein Wochenkind.

Im Gespräch geht es um die Frage, wie journalistische Blasen entstehen und welchen Einfluss politische Überzeugungen auf Berichterstattung haben können. Teske spricht über seine Erfahrungen während der Flüchtlingskrise 2015, redaktionelle Grenzen während Corona und den Umgang mit der AfD. Er erklärt, warum er heute manche Entscheidungen seiner früheren Kollegen anders bewertet und weshalb ihm das Ausmaß des Misstrauens gegenüber öffentlich rechtlichen Medien lange nicht bewusst war. Außerdem spricht er über frühe Fremdbetreuung, mögliche Folgen für Kinder, seine eigene Familiengeschichte und darüber, warum sich die deutsche Medienlandschaft aus seiner Sicht langsam wieder öffnet.

Zeitmarken:
00:00 Intro 
00:52 Die Tagesschau und ihre Bedeutung 
08:05 Teskes Wandel nach der ARD 
14:24 Ost West und die Folgen früher Fremdbetreuung 
26:36 Kinderbetreuung heute und der Fall Eva Herman 
37:08 Corona und redaktionelle Grenzen 
42:17 Die Lebenswelt der Tagesschau Redakteure 
53:08 Migration und Berichterstattung seit 2015 
01:11:59 Social Media und alternative Medien 
01:23:56 Die AfD und der Umgang mit unbequemen Positionen 
01:38:56 Journalistische Distanz und der Wandel der Medienlandschaft

Sprache (Ton)
Deutsch
Laufzeit
1h 46min 49s

Erstellt: 09.09.2026 - 16:52  |  Geändert: 09.09.2026 - 16:55

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