Iran vereitelt gerade US-Angriff, Todesfalle für Epstein-Klasse | Dr. Foad Izadi
auf YouTube (18.08.2026) 26:02
Der Iran hat Trump und die Epstein-Klasse gerade in die Knie gezwungen, nachdem ein bevorstehender US-Angriff aufgedeckt wurde. Dr. Foad Izadi, Professor an der Universität Teheran, ist erstmals zu Gast, um dies und die jüngsten Entwicklungen zu erörtern, während die nächste Kriegsrunde näher rückt.
Übersicht
1. Krise an Bord der USS Abraham Lincoln und veränderte Dynamiken (00:13) Die Vereinigten Staaten müssen derzeit ihren Flugzeugträger, die USS Abraham Lincoln, im Indischen Ozean ersetzen. Als Grund hierfür werden Berichte über eine schwere psychische Krise an Bord genannt, bei der viele Matrosen versucht haben sollen, sich das Leben zu nehmen. Nach monatelangem Einsatz von mehr als 200 Tagen ohne Hafenaufenthalt kam es laut iranischen Militärquellen zu gewaltsamen Schlägereien zwischen Besatzungsmitgliedern und ihren Vorgesetzten, bei denen sieben Terroristen ums Leben kamen, während US-Quellen vor allem von Suizidversuchen berichten, die von der Trump-Regierung ignoriert wurden. Angesichts dieser Lage hat der Iran eine offensive Haltung eingenommen und ist bereit, Trump bis zum Ende seiner Amtszeit zu überdauern, um die USA zum Nachgeben zu zwingen.
2. Kriegsvermeidung und das Scheitern der Absichtserklärung (00:49) Aus iranischer Sicht besteht das primäre Ziel darin, einen erneuten Angriff zu vermeiden, nachdem das Land im vergangenen Jahr über 5.000 Zivilisten verlor und massive Schäden an der zivilen Infrastruktur erlitt. Laut Donald Trump belaufen sich die von den USA verursachten Schäden an der Infrastruktur auf etwa eine Billion Dollar. Obwohl der Iran großes Interesse an der vor zwei Monaten vereinbarten Absichtserklärung (MOU) hatte, begannen die USA bereits vor dem 30. Tag der eigentlich 60-tägigen Verhandlungsphase wieder zu schießen. Die iranische Seite möchte dem Frieden eine Chance geben und eine weitere militärische Konfrontation vermeiden, was jedoch die Bereitschaft beider Seiten voraussetzt.
3. Netanyahus Kalkül und Trumps falsches Vermächtnis (01:59) Viele Menschen im Iran glauben, dass die USA die Pause nur nutzen, um sich auf eine weitere Angriffswelle vorzubereiten. Im US-Militär macht sich Müdigkeit breit, da viele erkennen, dass dies eigentlich Netanyahus Krieg ist, den dieser für seine Wiederwahl im Oktober benötigt. Trump war so töricht, amerikanische Soldaten für Netanyahus Zwecke bereitzustellen, während JD Vance behauptet, die Straße von Hormus offen halten zu wollen, obwohl diese vor dem illegalen Krieg ohnehin offen war. Auch die Behauptung Trumps, das iranische Atomprogramm sei im vergangenen Juni vollständig zerstört worden, dient nur als Vorwand, da ein Wiederaufbau durch die installierten Kameras ohnehin sofort bemerkt würde.
4. Der Raub des Öls und die „Epstein-Klasse“ (03:20) Der eigentliche Zweck des Krieges besteht darin, das iranische Öl zu übernehmen. Trump gab offen zu, als Geschäftsmann agieren und Geld verdienen zu wollen, weshalb er über Regierungswechsel und Grenzverschiebungen im Iran spricht. Während der Iran für seine territoriale Integrität kämpft, agieren die USA im Sinne der „Epstein-Klasse“, die bereit ist, Tausende Menschen für außenpolitische Erfolge zu opfern. Trump prahlt zudem mit der Übernahme von Venezuela und dessen Öl, wobei er seinem imperialen Vermächtnis nun ein weiteres Kapitel hinzufügen möchte, was von normalen Menschen als Gangsterkapitalismus und Aggression verurteilt wird.
5. Zwischenwahlen und der Verschleiß der US-Ausrüstung (04:46) In der 39-tägigen heißen Phase der Feindseligkeiten haben die USA den Iran etwa 30.000 Mal und Israel einige tausend Mal angegriffen. Trump möchte vor den anstehenden Zwischenwahlen in den USA einen Anstieg der Ölpreise unbedingt vermeiden. Die aktuelle Phase dient den USA vor allem dazu, ihre Bestände an Raketen und Ausrüstung wieder aufzufüllen und durch wirtschaftlichen Druck auf den Iran die Bevölkerung müde zu machen, um Trumps Ziele zu verwirklichen.
6. Die einigende Wirkung der Angriffe auf die Bevölkerung (08:12) Netanyahus und Trumps Versuche, die Bevölkerung gegen die Regierung aufzuwiegeln, haben die Iraner stattdessen enger geeint, als es jedem heimischen Politiker möglich gewesen wäre. Die Menschen gehen jede Nacht auf die Straße, um Parolen gegen Trump und Netanyahu zu rufen, da sie erkennen, dass die derzeitige Regierung das Land vor Kriegsverbrechern verteidigt. Bisher haben die USA etwa 34 Milliarden Dollar an Steuergeldern für diesen illegalen Krieg ausgegeben, und 17 bis 18 US-Soldaten wurden getötet. Trotzdem ist der Iran militärisch gestärkt aus dem Konflikt hervorgegangen, da seine Raketen immer intelligenter und schwerer abzufangen sind, während den USA die Luftverteidigungssysteme ausgehen.
7. Medien-Dämonisierung und verdeckte Operationen (10:24) Seit 47 Jahren wird der Iran durch westliche Konzernmedien dämonisiert, die stets US-Kriege unterstützen und bezahlte Experten falsche Informationen verbreiten lassen. Zu diesen verdeckten Operationen gehörten auch die vom Mossad organisierten Unruhen im Januar, von denen selbst der ehemalige CIA-Chef Mike Pompeo auf X (Twitter) sprach. Sollte Trump mit dieser Aggression im Iran erfolgreich sein, wird er versuchen, dieses Muster bei anderen Ländern wie Grönland, Kanada oder Kuba zu wiederholen. Der Iran kämpfe daher für eine zivilisierte Welt, die nicht von der „Epstein-Klasse“ dominiert werden will.
8. Die wahre Bedeutung von „Tod Amerika“ (14:53) Der Iran hat den Krieg strategisch gewonnen, weil er nicht besiegt wurde und trotz schwerer Schäden und über 5.000 toter Zivilisten weiterhin aufrecht steht. Dr. Azadi betont, dass die Iraner keinerlei Feindseligkeit gegenüber dem amerikanischen Volk hegen. Der Slogan „Tod Amerika“ bedeutet übersetzt nicht den Tod amerikanischer Menschen, sondern „Tod der amerikanischen Außenpolitik“. Dies richtet sich gegen historische Verbrechen wie den Putsch von 1953, die Unterstützung des brutalen Schah-Regimes, die Hilfe für Saddam Hussein und die jahrzehntelangen Sanktionen gegen die Zivilbevölkerung.
9. Völkerrechtlicher Status der Straße von Hormus (17:44) Entgegen der Behauptungen von Außenminister Marco Rubio gibt es in der Straße von Hormus keine internationalen Gewässer. Gemäß dem UN-Seerechtsübereinkommen ist nur eine „friedliche Durchfahrt“ gestattet, die die Sicherheit der Küstenstaaten nicht gefährden darf, was durch Angriffe der USA hinfällig ist. Da die Meerenge nur 21 Seemeilen breit ist, liegt sie vollständig in den Hoheitsgewässern oder Anschlusszonen von Iran und Oman, die jeweils 12 Seemeilen beanspruchen dürfen. Die USA sind geografisch 11.000 Kilometer entfernt, üben jedoch massiven Druck auf den Oman aus, froren omanische Vermögenswerte ein und wollen einen „amerikanischen Korridor“ erzwingen.
10. Appell an das westliche Publikum und Zukunftsaussichten (23:27) Da die US-Bürger im Gegensatz zu den Iranern ein Mitspracherecht haben, hofft Azadi, dass sie für Friedenskandidaten stimmen, die diese illegalen Kriege ablehnen. Der Krieg schadet der US-Bevölkerung, die dafür bezahlen muss, während nur Rüstungskonzerne und Trumps Freunde im reichsten 1% finanziell davon profitieren. Sollte sich die Situation weiter hinziehen, ist der Iran entschlossen, seine geografische Lage zu nutzen, um die verbleibenden Jahre der Trump-Regierung zu überstehen