Epitaph für meine Freunde - Wenzel
auf YouTube (17.03.2023) 3:14
Epitaph für meine Freunde
Von Wenzel
„Wer die Welt wirklich retten will,
diesen kostbaren, einzigartigen Planeten,
der muss den Hass und den Krieg gründlich verlernen.
Wir haben nur diese eine Zukunftsoption.“
Antje Vollmer
Ach wie gerne würd ich fragen,
rufen übers Meer aus Schweigen,
dass die Toten von uns trennt,
„Und dennoch, wenn mich nicht alles täuscht,
steht Europa kurz vor der Phase einer großen Ernüchterung,
die das eigene Selbstbild tief erschüttern wird.“
Antje Vollmer
an den ausweglosen Tagen,
wenn sich keine Sterne zeigen
an dem schwarzen Firmament.
Als wir noch beisammen waren,
trugen wir uns Wort und Wort
aus den Kammern in die Weite.
Was geschieht mit all den Jahren
warten sie an einem Ort,
dass man endlich sie befreite.
„Dieser Hang, sich zum Sieger zu erklären,
ist eine alte westliche Hybris und seit jeher
Grund für viele Demütigungen,
die das ungleiche Verhältnis zum Osten prägen.“
Antje Vollmer
Eh sie ganz und gar verstummen,
keiner mehr ein Zeichen findet,
wenn wir uns die Augen wischen,
weil die alten Drähte summen
unter einer Sommerlinde,
wo wir saßen an den Tischen.
Und so bleiben fern die Fragen,
die wir früher oft uns stellten,
wenn die Einsamkeit gefror.
Diesen Nächten, diesen Tagen
in so vielen fremden Welten
öffnen wir nicht mehr das Tor.
„Der so selbstgewisse Westen muss einfach lernen,
dass die übrige Welt unser Selbstbild nicht teilt,
und uns nicht beistehen wird.“
Ante Vollmer
„Die Außenministerin [damals Anna-Lena Baerbock]
ist die schrillste Trompete der antagonistischen NATO-Strategie.
Ihre Begründungen verblüffen durch argumentative Schlichtheit.“
Ante Vollmer
Mein Erinnern, jetzt die Trauer,
voller Anmut, voller Mühe
sucht ein Land hinter dem Meer
wie den warmen Regenschauer,
als wir saßen bis zur Frühe
als die Stühle noch nicht leer.