26.01.2026
Kayvan Soufi-Siavash: Deutschland kann den Krieg verhindern
auf YouTube (26.01.2026) 12:50
Zeitmarken
Kritik an Kriegsbefürwortern und Politikern
- Fehlende persönliche Kriegserfahrung: Soufi-Siavash kritisiert, dass Politiker und Talkshow-Gäste, die nach „robusten Mandaten“ rufen (er nennt beispielhaft Marie-Agnes Strack-Zimmermann und Roderich Kiesewetter), Krieg nur aus Videospielen kennen. Menschen mit realer Kriegserfahrung seien meist still [00:51].
- Keine persönliche Betroffenheit: Er wirft führenden Politikern vor, die Bevölkerung zur Front zu rufen, während sie selbst oder ihre Familien nicht betroffen seien. Als Beispiele nennt er Ursula von der Leyen, Jens Spahn und Roderich Kiesewetter [04:18].
- Forderung nach Realismus: Er schlägt vor, Befürworter an die ukrainische Front zu schicken, um die Grausamkeit des Krieges unzensiert zu dokumentieren, statt sie abstrakt zu halten [04:43].
Kommunikation der Bundeswehr und Wehrpflicht
- Verschleierung der Realität: Die Bundeswehr-Werbung vermeide laut Soufi-Siavash bewusst Begriffe wie „Tod“, „Blut“ oder „Krieg“ und verkaufe den Dienst stattdessen als Abenteuerspielplatz mit Kameradschaft und Führerscheinerwerb [04:01].
- Freiwilligkeit vs. Zwang: Er setzt die von Jens Spahn und Boris Pistorius diskutierte Kopplung von Freiwilligkeit und drohender Wehrpflicht („Bedarfswehrpflicht“) überspitzt mit einem erzwungenen Angebot gleich [01:16], [01:50].
Religiös-ethische Argumentation zur Verweigerung
- Das Tötungsverbot: Soufi-Siavash sieht das biblische Gebot „Du sollst nicht töten“ als absolute, unverhandelbare Grenze. Es gebe keine „gute Sache“, für die man töten dürfe [06:06].
- Einbindung der Kirchen: Er schlägt vor, Kriegsbefürworter öffentlich mit Glaubensfragen und der Bibel zu konfrontieren, um sie in moralische Erklärungsnot zu bringen [07:37].
Geopolitische Skepsis und Systemkritik
- Austritt aus internationalen Organisationen: Er plädiert für einen Austritt Deutschlands aus der NATO, der EU und der WHO, da er diese als gesichtslose, undemokratische Bürokratien einstuft [08:44]. Seine Idealvorstellung sind viele kleine, transparente Nationalstaaten [08:35].
- Kriegslügen und historische Skepsis: Kriege basieren nach seiner Ansicht generell auf Lügen [09:26]. Er äußert die These, dass historische Ereignisse (wie der Aufstieg Adolf Hitlers) von Finanzzentren (Wall Street, City of London) mitfinanziert wurden [09:56].
- Verweigerung und Streik: Soufi-Siavash ruft zum zivilen Ungehorsam und Generalstreik auf. Er argumentiert, dass die Bundeswehr nicht über genügend Feldjäger verfüge, um eine massenhafte Dienstverweigerung polizeilich durchzusetzen [12:22]. Wenn nur 20 % der Bevölkerung Widerstand leisteten („Sand im Getriebe“), fände der Krieg nicht statt [12:39].
Sprache (Ton)
Deutsch
Laufzeit
12min 50s
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