26.01.2026

Würden Sie fürs eigene Land in den Krieg ziehen? | Sternstunde Philosophie | SRF Kultur

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Europa und die Schweiz rüsten auf. Doch es fehlen Soldaten. Wer geht kämpfen, wenn es hart auf hart kommt? Braucht es wieder eine Wehrplicht? Eine Gewissensprüfung? Und darf der Staat überhaupt zum Töten zwingen? Ein Streitgespräch über Sicherheit, Krieg und Frieden. Themen in dieser Folge:

0:00 Für das eigene Land in den Krieg ziehen? 
13:36 Würden Sie lieber unter Besatzung leben, als frei zu sein? 
19:36 Ist die Schweiz in der Lage, sich selbst zu verteidigen? 
28:38 Was genau verteidigen wir eigentlich? 
35:34 Welchen Stellenwert haben Cyberangriffe? 
44:07 Warum sind die Alten für die Wehrpflicht und die Jungen dagegen? 
50:48 Stichwort Gewissensprüfung. Wie wird das geprüft? 

Aufrüstung kostet nicht nur. Jemand muss all die Waffen auch bedienen können. Wer stellt sich also an die Grenze, wenn Russland angreift? «Ich sicher nicht», sagt Ole Nymoen. Sein Buch «Warum ich niemals für mein Land kämpfen würde. Gegen die Kriegstüchtigkeit» sorgte unlängst für rote Köpfe und hitzige Debatten. So wie er argumentieren viele junge Menschen. Auch in der Schweiz ist die Bereitschaft, Wehrdienst zu leisten, gesunken. Ausgerechnet jetzt, da auf dem europäischen Kontinent seit fast vier Jahren Krieg geführt wird. Deshalb soll der Zivildienst nun unattraktiver und eventuell die Gewissensprüfung wieder eingeführt werden.  

Wer also ist bereit zu kämpfen? Und ist es moralisch vertretbar, Menschen zum Töten zu zwingen? Darüber spricht Yves Bossart mit der Philosophin Katja Gentinetta, dem Militärexperten Georg Häsler und mit dem deutschen Autor und Podcaster Ole Nymoen. 

Sprache (Ton)
Deutsch
Laufzeit
59min 40s

Erstellt: 28.01.2026 - 16:25  |  Geändert: 28.01.2026 - 16:25

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