15.01.2026

Prof John Mearsheimer: DISMANTLING IRAN, The Four Part Strategy

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Medienpräsenz

Prof. John Mearsheimer meint, dass westliche Medien die Ereignisse im Iran falsch darstellen, als wären sie ein organischer Volksaufstand gegen ein schlecht regiertes Regime. Er sagt, dass die Unruhen eher einem bekannten vierstufigen Plan der USA und Israels für einen Regimewechsel folgen.

Wirtschaftskrieg: Die USA verhängen Sanktionen, die die iranische Wirtschaft absichtlich schädigen und zu weit verbreiteter Not führen. Die Proteste entstehen dann hauptsächlich als Reaktion auf diese von außen verursachten wirtschaftlichen Bedingungen.

Anheizung der Proteste: Die USA und Israel sollen Massenproteste anregen, organisieren und unterstützen, wobei sie sich auf Beweise wie israelische Medienberichte, Aussagen von US-Beamten, die Beteiligung des Mossad und die Nutzung von Starlink-Terminals durch Demonstranten nach der Abschaltung des Internets durch den Iran berufen.

Desinformationskampagne: Der westlichen Öffentlichkeit wird erzählt, die Proteste seien rein intern und demokratisch, während die Berichterstattung innerhalb des Iran darauf abzielt, die Menschen davon zu überzeugen, dass das Regime zusammenbricht und die Dynamik nicht mehr aufzuhalten ist.

Militärische Intervention (geplant, aber nicht durchgeführt): Sobald das Regime kurz vor dem Zusammenbruch steht, würden US-amerikanische und israelische Streitkräfte eingesetzt, um Infrastruktur und Eliten anzugreifen und das Regime endgültig zu stürzen.

Laut dem Redner ist diese Strategie gescheitert, weil die Proteste stark zurückgegangen sind und die iranische Regierung mit ihrer Unterdrückung weitgehend erfolgreich war. Israelische Kommentatoren und sogar die veränderte Rhetorik von Präsident Trump werden als Zeichen für das Scheitern angeführt. Die Sorge ist jetzt, dass Trump – der erwartet hatte, dass das Regime kurz vor dem Ende steht – eine militärische Intervention in Betracht ziehen könnte.


Prof John Mearsheimer argues that Western media misrepresents events in Iran as an organic, popular uprising against a mismanaged regime. Instead, he claims the unrest follows a familiar U.S.–Israeli four-step regime-change playbook.

Economic warfare: The U.S. imposes sanctions that deliberately damage Iran’s economy, creating widespread hardship. Protests then arise largely in response to these externally induced economic conditions.

Fueling protests: The U.S. and Israel allegedly encourage, organize, and support mass protests, citing evidence such as Israeli media reports, statements by U.S. officials, Mossad involvement, and the use of Starlink terminals by protesters after Iran shut down the internet.

Disinformation campaign: Western audiences are told the protests are purely internal and democratic, while messaging inside Iran is designed to convince people the regime is collapsing and momentum is unstoppable.

Military intervention (planned but not executed): Once the regime appears near collapse, U.S. and Israeli military force would be used to strike infrastructure and elites to finish it off.

According to the speaker, this strategy has failed because protests have sharply declined and the Iranian government’s crackdown has largely succeeded. Israeli commentators and even President Trump’s shifting rhetoric are cited as acknowledgments of failure. The concern now, they argue, is that Trump—having expected the regime to be on its last legs—may consider military force to “rescue” a collapsing strategy, despite reduced U.S. combat power in the region and Iran’s stated intention to retaliate directly against U.S. and Israeli targets.

Overall, the discussion frames the situation not as a democratic uprising but as a stalled external regime-change effort that risks escalating into a broader military conflict.

Sprache (Ton)
Englisch
Laufzeit
36min 57s

Erstellt: 22.01.2026 - 12:59  |  Geändert: 22.01.2026 - 12:59

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