27.07.2016

Was tun für den Frieden ---- von Arno Gruen

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"Wünscht sich ein Kind eine Welt ohne Kriege, wird es von Erwachsenen als naiv abgetan, genauso wie der Jugendliche, der für Frieden demonstriert. Aber was ist naiv an solchen Wünschen? Was ist lächerlich daran, sich eine Welt ohne Gewalt vorzustellen? Warum wird ein von Liebe bestimmtes menschliches Zusammenleben verächtlich als naiver Traum abgetan? Es gilt als erwachsen und realistisch, sich mit Kriegen abzufinden. Erwachsene halten Gewalt für ein Naturgesetz." ----------------------------------------------------------------------------------------- 
Die Erkenntnis, dass ein von klein auf deformierter Mensch, anfällig für autoritäre Verlockungen wird, ist nicht neu und schnell lässt sich der allgemeine Mechanismus an den Figuren der weltgeschichtlichen Bühne demonstrieren. Ob Hitler oder Osama bin Laden, Arno Gruen sieht bei allen das traumatisierte Kind wirken.

Sprache (Ton)
Deutsch
Laufzeit
13min 37s
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Erstellt: 17.02.2026 - 07:57  |  Geändert: 17.02.2026 - 07:57

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Mit seinem bisher persönlichsten Buch richtet sich Arno Gruen direkt an Leser aller Generationen, die nicht aufgeben, von einer besseren Welt zu träumen.

Was ist lächerlich an der Vorstellung einer Welt ohne Gewalt? Warum wird der Traum von einem friedlichen Zusammenleben als kindliche Illusion abgetan, für Frieden demonstrierende Jugendliche sogar belächelt? Arno Gruen antwortet: Weil die Kraft der Träume die Anpassung an die angebliche Realität gefährdet. Menschen werden genau dann zu Eroberern und Kriegstreibern, wenn sie Gewalt mit Lebendigkeit verwechseln. Solange diese Illusion funktioniert, wird Größenwahn für Stärke gehalten.