Der Erste Weltkrieg und das Ende der Habsburgermonarchie. Von Manfried Rauchensteiner

Nach der Ermordung des Erzherzogs Franz Ferdinand in Sarajevo stand fest, dass es Krieg geben würde. Kaiser Franz Joseph wollte es und in Wien rechnete man durchaus mit der Möglichkeit eines großen Kriegs.

ISBN 978-3-205-78283-4     45,00 €  Portofrei     Bestellen

Wie der Krieg entfesselt wurde und bereits Wochen später Österreich-Ungarn nur deshalb nicht zur Aufgabe gezwungen war, weil es immer wieder deutsche Truppenhilfe bekam, hat bis heute nichts an Dramatik verloren. Zwei Monate vor seinem Tod verzichtete der österreichische Kaiser auf einen Teil seiner Souveränität und willigte in eine gemeinsame oberste Kriegsleitung unter der Führung des deutschen Kaisers ein. Der Nachfolger Franz Josephs, Kaiser Karl, konnte das nie mehr rückgängig machen. Auch ein Teil der Völker Österreich-Ungarns fürchtete die deutsche Dominanz. Schließlich konnten nicht einmal die militärischen Erfolge 1917 den Zerfall der Habsburgermonarchie verhindern. Das Buch beruht auf jahrzehntelangen Forschungen und bleibt bis zur letzten Seite fesselnd, obwohl man das Ende kennt. Viele Zusammenhänge werden aber erst jetzt klar. Rauchensteiner sieht den Ersten Weltkrieg als Zeitenwende. Ob er die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts war, muss der Leser entscheiden.

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Manfried Rauchensteiner: Der Erste Weltkrieg und das Ende der Habsburgermonarchie 1914-1918. Entfesselte Wien den Ersten Weltkrieg? Noch bevor die Doppelmonarchie das Ultimatum an Serbien übergab, lag bereits der Apell des greisen Kaisers Franz Joseph an „seine Völker“ vor. Von Michael Epkenhans --> FAZ vom 1. Oktober 2013

 

Erstellt: 28.10.2013 - 15:36  |  Geändert: 23.06.2022 - 07:44