Patricia Mennen: Der Ruf des indischen Elefanten. Rezension von Maura / Jugendleseclub

Der Ruf des indischen Elefanten. Von Patricia MennenRezension
Patricia Mennen: Der Ruf des indischen Elefanten     Coppenrath     16,95 €       978-3-649-61755-6

Nach dem Tod ihrer Mutter muss die 16 Jährige Tara Harley zu ihrer Tante und ihrem Onkel ziehen, da ihr Vater schon vor ihrer Geburt die Mutter verlassen hat und noch nicht mal weiß, dass es Tara gibt.

Als ihre Tante und ihre Cousine dann auch noch unerwartet sterben, sie also nun ihren dauer-betrunkenen Onkel allein am Hals hat, beschließt sie nach Indien aufzubrechen, wo ihr Vater als Kolonialherr stationiert ist, um ihn kennenzulernen. Auf ihrer Reise, auf der sie unter anderem als Schiffsjunge anheuert, lernt sie Kasim kennen, der ebenfalls auf der Reise nach Indien ist, um zu seiner Mutter zurückzukehren. Sie verliebt sich in ihn, doch das Problem ist, dass sie sich auch vor ihm als Junge ausgegeben hat. Da das Buch abwechselnd aus Taras und Kasims Sicht geschrieben ist, erfährt man auch, dass sich auch Kasim zu ihr hingezogen fühlt, doch seine Gefühle ihn irritieren, da er Tara immer noch für einen Jungen hält. Auf ihrer gemeinsamen Reise nach und in Indien müssen sie doch noch einige Abenteuer bestehen.

Das Buch hat einen historischen Hintergrund und spielt in einer Zeit, in der es weder Computer noch Handys gibt, genauer gesagt im Jahr 1855. Das Buch hat mich fasziniert, weil die Kulturen Indiens sehr anschaulich beschrieben werden. Das einzige was mich ein bisschen gestört hat war, dass es an einigen Stellen ziemlich magisch ist, was schon zum Teil eher Richtung Fantasie geht. Das Buch ist infolgedessen für mich eine aber durchaus gelungene Mischung aus Historik, Liebesgeschichte, Abenteuer und Fantasie. Empfehlen würde ich es für Jugendliche ab 12 Jahren.

Rezension von Maura

Patricia Mennen: Der Ruf des indischen Elefanten

 

Erstellt: 19.08.2015 - 10:46  |  Geändert: 19.08.2015 - 10:48

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