Friedenstüchtig werden
Überredung zum Pazifismus

1. Auflage 11.02.2026 , Deutsch

Der Pazifismus wird ins Visier genommen: Er soll endlich kriegstüchtig werden. Alte Gewissheiten, so tönt es allenthalben, seien jetzt zu überprüfen und anzupassen: Frieden schaffen - das geht nur mit Waffen, diese Devise wird triumphierend verkündet [und der gewaltfreie Weg als realitätsfremd abgestempelt].

Wigbert Tocha widerspricht deutlich und zeigt: Pazifistinnen und Pazifisten haben die besseren, die zukunftsgerechten Argumente - das gilt ganz besonders in einer Zeit, in der militärische "Verteidigung" das Potenzial zu einer ungeheuren Eskalation hat, die das zerstört, was verteidigt werden soll.

ISBN 978-3-96317-443-8 1. Auflage 11.02.2026 26,00 € Portofrei Bestellen (Buch | Softcover)

Im Rückgriff auf eine große Tradition, zu der die Bergpredigt und die Namen Kant, Einstein und Gandhi gehören, werden Grunderkenntnisse formuliert, die hochaktuell sind. Dazu gehören die ständige Aufgabe der Entfeindung, die Einsicht, dass Krieg kein Recht schafft außer dem Recht des Stärkeren, und das empirisch nachprüfbare Faktum, dass Gewaltlosigkeit erfolgreicher ist als der Weg der Waffen. 

Der bellizistische Glauben an die erlösende Gewalt ist ein Aberglauben. Daraus resultieren politische Handlungsanweisungen für das 21. Jahrhundert. Am Anfang steht: Das Nein zum Krieg, zur Kriegsertüchtigung und zur militärischen Bewaffnung muss lauter sein. Dazu dient dieses Buch. Es macht deutlich: Friedenstüchtig zu werden ist der kategorische Imperativ des 21. Jahrhunderts.

Mit Interviews mit Christine Schweitzer und Clemens Ronnefeldt.

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Inhaltsverzeichnis

Leseprobe bei Google Books

Das Interview mit Clemens Ronnefeldt, katholischer Teologe und Referent für Friedensfragen beim deutschen Zweig des Internationalen Versöhnungsbundes. [PDF] versoehnungsbund.de 03.2026-03

Autoreninfos

Wigbert Tocha ist Autor und Sozialphilosoph. Er studierte Neuere deutsche Literatur, Philosophie und Kommunikationswissenschaft und war unter anderem Redakteur bei der kritisch-christlichen Zeitung ›Publik-Forum‹. Thematisch im Mittelpunkt stehen gesellschafts-ethische Fragestellungen und das Ringen um Frieden, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit. Zu seinen Veröffentlichungen gehören die Bücher ›Tugenden. Eine Anstiftung für das 21. Jahrhundert‹ und ›Grüne Gier. Warum die Blütenträume des Öko-Kapitalismus nicht reifen‹.

Website (Stand 11.04.2026): wigbert-tocha.de

Dr. Christine Schweitzer ist Geschäftsführerin des Bundes für Soziale Verteidi­gung. Soziale Verteidigung ist ein Konzept der alternativen, gewaltfreien Verteidigung gegen militärische Angriffe oder Staatsstreiche. Es basiert auf der Erfahrung, dass Krieg – auch ein Verteidigungskrieg – das Leben und die Gesellschaft zerstört, die er zu verteidigen vorgibt. Stattdessen gilt es, durch zivilen Widerstand – gewaltfreie Aktionen, Nicht-Zusammenarbeit – Lebensräume und soziale Beziehungen so aufrecht zu erhalten, dass ein Angreifer sie nicht kontrollieren kann.

Wikipedia (DE): Christine Schweitzer

Autoren

Erstellt: 11.04.2026 - 10:24  |  Geändert: 11.04.2026 - 10:45