Barrikaden an der Ruhr. Erzählungen aus den Kämpfen des Ruhrproletariats. Von Kurt Kläber

Kurt Kläber wurde nach dem Krieg Mitglied des Spartakusbundes und der KPD. 1924 heiratete er die Schriftstellerin und Märchenerzählerin Lisa Tetzner. Er arbeitete als Bergmann im Ruhrgebiet, als Autor, Lektor und Redakteur bei diversen Zeitschriften und Verlagen und war Mitglied des Bundes proletarisch-revolutionärer Schriftsteller. Noch in der Nacht des Reichstagsbrandes wurde er verhaftet, kam aber durch die Hilfe seiner Frau bald wieder frei. Nach seiner Freilassung floh das Ehepaar in die Schweiz. Dort durfte Kläber nur unter der Auflage bleiben, nichts zu veröffentlichen.

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Aufzeichnungen eines Bolschewiks. Von Hans O. Pjatnizki

Die Aufzeichnungen des Genossen Pjatnizki vermitteln uns nicht allein die Kenntnis der revolutionären Autobiographie eines der ältesten und hervorragendsten Mitglieder unserer Partei, einer Biographie, die äußerst charakteristisch ist für einen Revolutionär, für einen Praktiker der illegalen Arbeit, sondern machen uns auch mit der Taktik und der organisatorischen Tätigkeit der zentralen und einiger lokalen Organisationen unserer Partei bekannt. (Aus dem Vorwort zur russischen Ausgabe.)

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Ein paar Leute suchen das Glück und lachen sich tot. Von Sibylle Berg

"Es geht um ein paar Leute, die das Glück suchen und bis auf eine Ausnahme auch finden, denn am Ende des Buches sind sie tot."

Die FAZ bezeichnete Sibylle Berg als "Piranha im Goldfischteich der deutschen Literatur".

Mit ihrem 1997 veröffentlichten Debütroman wurde sie bekannt: ein Schlag ins Gesicht der Spaßgesellschaft, präzise in der Beobachtung, typisch im Ton.

ISBN 978-3-15-020560-0     9,95 €  Portofrei     Bestellen

Werke / Joe Frank illustriert die Welt. Die rote Woche. Arbeitsfriede. 3 Romane von Franz Jung

Revolution in Deutschland? - Ist das nicht eine Legende? Nein doch. Franz Jung hat sie beschrieben und auch gleich 1921 vorweggenommen, was den Fragenden von heute auf der Zunge liegt; am Ende der "Roten Woche" heißt es: "Zum Schluss eine Frage. Bitte - wo war das. Das ist schwer zu sagen. Weil es in Deutschland kaum einen Ort gibt, wo Ähnliches nicht war." In den Kurzromanen verbindet Jung die stürmischen Zeitläufe nach dem November 1918 mit den Konflikten des Einzelnen.

ISBN 978-3-921523-69-8     16,00 €  Portofrei     Bestellen
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Die Macht ergreifen, um die Welt zu ändern? Von Decio Machado und Raúl Zibechi

Die Dauerkrise der Maduro-Regierung in Venezuela und der Wahlsieg des Rechtsextremisten Bolsonaro in Brasilien sind die deutlichsten Hinweise darauf, dass der Zyklus der fortschrittlichen Regierungen in Lateinamerika an ein Ende gelangt ist. Decio Machado und Raúl Zibechi ziehen Bilanz und analysieren die Politik der Linksregierungen insbesondere in Bolivien, Ecuador und Venezuela. Sie zeigen die Grenzen, Schwächen und Widersprüche des "Progressismo" auf und erörtern, inwiefern sich neue Klassenverhältnisse herausgebildet haben. Zudem fragen sie, welche alternativen Wege zur emanzipatorischen Transformation es geben könnte, wobei sie von der Zentralität popularer Bewegungen ausgehen.

ISBN 978-3-86505-755-6     12,00 €  Portofrei     Bestellen

Rettet den Boden! Von Florian Schwinn

Die Böden unter unseren Füßen sind unsere Lebensgrundlage. Wir leben auf und von ihnen. Ein Millimeter fruchtbarer Boden kann dreihundert Jahre zum Aufbau benötigen. Waren die Landwirte vor der Industrialisierung noch darauf angewiesen, Humus aufzubauen, um die Böden lebendig zu erhalten, nutzt die moderne Landwirtschaftsindustrie den Boden nur noch als bloßes Substrat, in das die Überproduktion von Exkrementen der industriellen Fleischfabrikation als Dünger eingebracht wird. Die Gesundheit der Böden und der Menschen, die seine Früchte täglich essen, ist dabei vollkommen aus dem Blick geraten.

ISBN 978-3-86489-242-4     24,00 €  Portofrei     Bestellen

Kanon im Exil. Von Caroline Jessen

Kanonforschung als Gedächtnis- und Diskursgeschichte.

In nutzlos gewordenen Büchersammlungen ist das Nachleben einer vor dem Holocaust in Deutschland so lebendigen jüdischen Kultur in Israel präsent: In diesen Büchern materialisieren sich Fragmente einer Kultur, die sich mit den Einwanderern und Geflüchteten aus Deutschland nach Palästina gerettet hatte und die nun mit der letzten Generation ihrer Träger aus dem israelischen Alltag verschwindet. In Aussagen über gerettete und verlorene Bücher, vor allem aber in gelesenen und bewahrten Texten zeigen sich Spuren einer "inneren" Geschichte der jüdischen Emigration.

ISBN 978-3-8353-3348-2     42,00 €  Portofrei     Bestellen

Der Überzeugungstäter. Von Werner Großmann und Peter Böhm

Man wird nicht als Soldat geboren, hieß ein Roman über die Schlacht von Stalingrad, und Autor Simonow schildert darin, dass keiner der Soldaten freiwillig und begeistert ins Gefecht gezogen ist. Die misslichen Umstände zwangen sie dazu. Werner Großmann zog auch nicht freiwillig in den Kalten Krieg. Die Umstände sorgten dafür, dass der gelernte Maurer Geheimdienstler wurde, landläufig Spion genannt. 1986 übernahm er von Markus Wolf den Auslandsnachrichtendienst der DDR.

ISBN 978-3-360-01880-9     16,99 €  Portofrei     Bestellen

Die Jahre. Von Annie Ernaux

Geschichte ihrer selbst, Gesellschaftsporträt, universelle Chronik: Annie Ernaux' aufsehenerregendes Werk wirkt von Beginn an weit über die französischen Grenzen hinaus. Eine faszinierende Einladung, das eigene Leben zu hinterfragen: "Annie Ernaux zu lesen ist ein Schock, eine Erfahrung, vor allem ist es wichtig." Der Spiegel

Kindheit in der Nachkriegszeit, Algerienkrise, die Karriere an der Universität, das Schreiben, eine prekäre Ehe, die Mutterschaft, de Gaulle, das Jahr 1968, Krankheiten und Verluste, die sogenannte Emanzipation der Frau, Frankreich unter Mitterrand, die Folgen der Globalisierung, die uneingelösten Verheißungen der Nullerjahre, das eigene Altern.

ISBN 978-3-518-46968-2     11,00 €  Portofrei     Bestellen

Geschichte matriarchaler Gesellschaften und Entstehung des Patriarchats. Von Heide Göttner-Abendroth

Die moderne Matriarchatsforschung hat durch vergleichende Untersuchungen aktuell bestehender matriarchaler Gesellschaften den Begriff "Matriarchat" neu bestimmt. Heide Göttner-Abendroth betrachtet durch diese grundlegenden Erkenntnisse die menschliche Kulturgeschichte neu und schafft so eine überzeugende Erklärung bisher unverstandener gesellschaftlicher Muster.

ISBN 978-3-17-029630-5     36,00 €  Portofrei     Bestellen

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