BlackRock & Merz: Konzerne profitieren – Beschäftigte und Rentner zahlen die Rechnung.
auf YouTube (12.09.2026) 1:16:05
"Den deutschen Bundeskanzler interessiert weder der sexuelle Missbrauch seiner christlichen Mittäter noch die Lage der abhängig Beschäftigten noch der Rentner. Dieser unchristliche BlackRock-Kanzler fördert die großen Konzerne im DAX: Dort sind sein Ex-Arbeitgeber BlackRock und weitere solche Großkapital-Organisatoren aus den USA inzwischen die größten Aktionäre: Zum Beispiel im gewinngeil mit dem Ukraine-Krieg aufsteigenden Rüstungskonzern Rheinmetall. Und BlackRock ist auch der größte Aktionär in den drei größten Wohnungskonzernen Deutschlands, in Vonovia, Deutsche Wohnen und LEG: Sie dürfen gewinngeil die Mieten und Nebenkosten erhöhen, an jedem Mietspiegel vorbei. Da sprudeln die Gewinne. Die Aktienwerte sind so hoch wie nie, der DAX pendelt spekulationsoffen um seinen historisch höchsten Stand um die 26.000. Auch die Boni für die Vorstandsmitglieder sprudeln, und sie können im zarten Alter von 60 Jahren mit Millionen-Pensionen in die Frührente gehen.
Dauer-Krise unten: Beschäftigte, Rentner, Mittelstand
Aber gleichzeitig und genau deswegen geht es dem viel größeren „Rest“ der Volkswirtschaft so schlecht wie nie: jeden Monat Tausende Pleiten von Mittelständlern und Zulieferern, mit Abbau von Arbeitsplätzen. Gleichzeitig werden die leistungslosen Gewinne der Superreichen immer weniger besteuert, der Staat verarmt und überschuldet sich, zusätzlich durch immer höhere Zinsen.
Deshalb hat der unchristliche BlackRock-Diener erklärt: Der Sozialstaat ist überholt, nicht mehr finanzierbar. Deshalb soll die Arbeit noch flexibler werden, der Acht-Stunden-Tag soll weg, die abhängig Beschäftigten sollen mehr und länger arbeiten. Aber: Es gibt doch immer weniger Arbeitsplätze! Also, wie soll das gehen: Mehr arbeiten – während das verfügbare Arbeitsvolumen weiter geschrumpft wird?
Mehr arbeiten und Abbau des Sozialstaats
Die „Lösung“ unseres Reichtumskanzlers besteht darin: Das immer kleinere Arbeitsvolumen wird auf noch mehr abhängig Beschäftigte verteilt als bisher schon, verteilt auf noch mehr Minijobs, auf noch mehr Nebenjobs, auf noch mehr befristete Jobs und Teilzeitjobs und noch mehr Leiharbeit, und auch auf immer mehr unbezahlte Überstunden – seit Langem werden pro Jahr etwa eine Milliarde unbezahlte Überstunden geleistet, mit Homeoffice noch mehr. Und für viele Beschäftigte gibt es die Arbeitslosigkeit zwischendurch, und für immer mehr auch die jahrelange und dauerhafte Arbeitslosigkeit.
Und das heißt auch: Die gesetzlichen Renten werden noch weiter abgesenkt. Die durchschnittlich ausgezahlte Rente liegt jetzt schon unterhalb der offiziellen Armutsgrenze, vor allem für viele Millionen Frauen. Übrigens: Die im Durchschnitt dreimal höheren Beamten-Pensionen werden nicht abgesenkt, im Gegenteil. Die Beamten, unter ihnen die Militärgeistlichen und Bundeswehroffiziere, sollen weiter gut alimentiert der Aufrüstung dienen."
Zeitmarken
00:00 Intro 02:05 Finanzierung WW II durch US Konzerne 08:45 Sozial- und Demokratieabbau 22:20 Folgen der gespaltenen Wirtschaft 32:19 Welche Folgen hat das für Gewerkschaften 34:42 Aufgaben der Gewerkschaften 51:49 Fragen des Publikums