31.08.2026

Abby Martin INFILTRATED the US Military. IT'S WORSE Than You Think

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Medienpräsenz

Transkript auf Deutsch

Militarismus und Umweltzerstörung

Was wir derzeit in Gaza, im Libanon und im Iran erleben, ist eine natürliche Fortsetzung einer Maschinerie des Todes und der Zerstörung, die aus dem Status quo eines ungezügelten, uneingeschränkten und unregulierten Militarismus heraus außer Kontrolle gerät. Das US-Militär ist der weltweit größte institutionelle Umweltverschmutzer mit 800 bis 1.000 Stützpunkten rund um den Globus. Jeder Stützpunkt steht für eine Geschichte der Kontamination und Umweltzerstörung.

Schauen Sie sich Gaza an. All diese Betonkonstruktionen, die zu Staub zermahlen wurden – zu giftigem Staub. Das ist so offensichtlich, besonders heute, wo wir den Ökozid im Iran miterleben. Die absichtliche Zerstörung und gezielte Bekämpfung von Öllagern. Das beschränkt sich nicht auf den Iran. Umweltverschmutzung kennt keine Grenzen. Das wird jeden Menschen auf der Erde betreffen.

Wenn man die Altlasten durch Agent Orange und nukleare Strahlung mit einbezieht, ist das ein ganz anderes Thema – nämlich was das US-Militär bisher alles angerichtet hat.

Der Ölverbrauch und die Emissionen des Militärs

Aber wenn man diese Statistik genauer betrachtet: Wie kommt es, dass das Militär der größte institutionelle Umweltverschmutzer ist? Es ist der Ölverbrauch. 270.000 Barrel Öl pro Tag – und das allein, um das Waffenarsenal aufrechtzuerhalten. Der größte Teil davon geht an die Luftwaffe, deren Verbrauch des Militärs aller anderen Länder zusammen bei weitem übersteigt. Ich meine, allein von der Boeing Pegasus – im Grunde eine fliegende Tankstelle – hat die USA mehr als dreimal so viele wie der Rest der Welt zusammen. Ein einziger solcher Flug entspricht in etwa 100 Jahren Autofahren eines Amerikaners.

Und dann wird einem klar: Oh Gott, es ist noch viel größer als das. Was ist mit den Lebenszyklus-Emissionen? Was ist mit der Gewinnung von Seltenerdmetallen, um all diese Waffen herzustellen, und dann der Einsatz der Kriegsmaschinerie, wenn man einen Wald zerstört – all die Emissionen, die freigesetzt werden, wenn man ein sehr kohlenstoffintensives Material wie Beton zerstört – schaut euch Gaza an: all diese Betonkonstruktionen, die zu Staub zermahlen wurden, giftiger Staub, der nicht mitgezählt wird, oder? Die Krankenhäuser, in denen die Verwundeten und die Verstümmelten versorgt werden, deren Lebenschanchen durch diese Bombenangriffe zerstört wurde.

Diese Emissionen werden nicht berücksichtigt. Und dann natürlich der Wiederaufbau durch dieselben Leute, die von dieser Zerstörung profitieren, die die Zerstörung verursachen und dann von den Wiederaufbaumaßnahmen profitieren. Das wird bei den Emissionen nicht berücksichtigt. Es wird völlig unquantifizierbar. Und wir sprechen hier nur von den Emissionen.

Die Ausnahmeregelung für das Militär bei der Klimabilanzierung

Keine dieser Emissionen wird auf irgendeiner dieser globalen Klimakonferenzen berücksichtigt. Bill Clinton setzte sich bei der ersten Klimakonferenz in Kyoto im Jahr 1997 für diese Ausnahmeregelung für das Militär ein, und seitdem sind die Streitkräfte auf der ganzen Welt von ihren jeweiligen nationalen Gesamtwerten ausgenommen.

Eine Erkenntnis, die ich während der Dreharbeiten zu diesem Film gewonnen habe, ist, dass die Emissionen nur ein Teil der Geschichte sind. Die Menge an Giftmüll und die dessen Freisetzung in die Atmosphäre allein schon zur Wartung und Reinigung dieses militärischen Arsenals ist absolut unglaublich.

All dies berücksichtigt noch nicht einmal den Wettstreit der Großmächte, die Stellvertreterkriege und die NATO-Maschinerie. Das alles ist nur eine Fassade für die Macht der USA. Und aufgrund der militärischen Dominanz und der Kriegslust der USA reagieren Länder wie Russland und China mit militärischen Maßnahmen und bauen als Antwort auf die USA ihr eigenes Arsenal aus.

Umweltschutz und individuelle Verantwortung

Seit Jahrzehnten spielt sich die Umweltbewegung im Wesentlichen vor dem Hintergrund des Neoliberalismus ab. Die herrschende Klasse hat die Umweltbewegung im Grunde kooptiert und monetarisiert, sie uns zurückverkauft, um den Anschein zu erwecken, die Verantwortung liege beim Verbraucher – als könnten wir die Umwelt irgendwie retten, wenn wir nur richtig einkaufen.

Und natürlich werden sie nicht das Militär als Verursacher benennen. Stattdessen versuchen sie, das Militär als Lösung darzustellen, um die Welt weiter militärisch abzusichern und zu militarisieren. Das Militär wurde aus dieser Debatte über Umweltschutz ausgeklammert, weil man nicht darauf hinweisen will, wer wirklich dafür verantwortlich ist.

Wir glauben, dass es irgendwie etwas bewirken wird, wenn wir recyceln, wenn wir kompostieren, wenn wir als Einzelne unsere Sorgfaltspflicht erfüllen. Aber solange wir nicht das Kollektiv betrachten, solange wir nicht verstehen, warum das geschieht, wer dafür verantwortlich ist und wie es gestoppt werden muss – wie das US-Militär diese nicht nachhaltige, wahnwitzige Infrastruktur für fossile Brennstoffe mit der Mündung eines atomar bewaffneten Gewehrs durchsetzt –, werden wir das Problem niemals lösen.

Ökozid und US-Imperialismus

Als jemand, dem die Umwelt wirklich am Herzen liegt, und als antiimperialistische Journalistin, ist es so offensichtlich, die Not und Zerstörung zu sehen – den ökozidalen Charakter der Verwüstung durch den US-Imperialismus, der weltweit zu spüren ist. Das war schon immer untrennbar miteinander verbunden, und ich war immer so verwirrt, warum niemand diesen Zusammenhang hergestellt hat. Niemand hat wirklich die Aufmerksamkeit auf das gelenkt, was so offensichtlich ist – besonders heute, wo wir den Ökozid im Iran miterleben.

Die absichtliche Zerstörung und gezielte Bekämpfung von Öllagern. Das beschränkt sich nicht nur auf den Iran. Umweltverschmutzung kennt keine Grenzen. Das wird jeden Menschen auf der Erde betreffen. Und es ist nicht nur ein Umweltproblem. Es ist ein Arbeitsproblem. Es sind unser Blut, unser Schweiß und unsere Tränen, die parasitär in eine Kriegsmaschinerie gesaugt werden.

Das ist also ein Thema, das uns alle auf der Erde in jeder Hinsicht betrifft. Ganz gleich, wofür man sich einsetzt – man trägt dazu bei, diesen Apparat zu produzieren, der den Planeten unterwirft.

Der Versuch, das Militär „grün“ zu machen

Seit jeher ist das US-Militär in Bezug auf den Klimawandel sehr ehrlich. Es teilt nicht die Ansicht der Trump-Regierung, dass der Klimawandel nicht real sei. Es hat sich sehr aktiv auf den Klimawandel vorbereitet.

Daher hat es versucht, seine Propaganda so auszurichten, dass es tatsächlich behauptet, es sei ein Hüter der Umwelt. Wir setzen uns dafür ein, die Auswirkungen unserer Aktivitäten und Produkte auf die Umwelt zu verringern, sauberere Technologien einzuführen und innovative Arbeitsweisen zu entwickeln. Das ist unsere Zukunft.

Sie haben versucht, ihre Propaganda so auszurichten, dass sie sagt: „Kommt und kämpft mit dem Militär, damit wir tatsächlich auf den Klimawandel reagieren können.“ Wenn man sich jedoch ansieht, wie der Plan dafür aussieht, geht es um die Hybridisierung von Bradley-Kampffahrzeugen. Es geht darum, Solarpaneele an Infrastrukturen auf der ganzen Welt anzubringen. Das macht keinen Unterschied. Man kann ein globales Militärimperium, das mit Öl betrieben wird, nicht umweltfreundlich machen.

Militarismus und die Klimakonferenzen

Man kann sich fragen, warum das noch niemand angesprochen hat. Warum hat niemand dieses Thema in den Sälen dieser COP-Konferenzen zur Sprache gebracht? Natürlich haben Aktivisten und unabhängige Wissenschaftler versucht, Parallelkonferenzen zu organisieren. Sie haben versucht, auf der Straße darauf aufmerksam zu machen.

Aber warum sind diese Politiker nicht bereit, das Offensichtliche anzusprechen: den Militarismus? Nun, aus demselben Grund, aus dem all das in den Nachrichten nie hinterfragt wird. Warum wird einfach hingenommen, dass wir ein Militärimperium brauchen? Dass die NATO unverzichtbar ist? Warum werden diese Dinge einfach als Wahrheiten akzeptiert, die überhaupt nie hinterfragt werden? Es gibt keine Kreativität oder Vorstellungskraft jenseits dessen, was wir bereits haben.

Das gilt als normal. Diese Konferenzen sind nur ein wohlmeinendes Schulterklopfen, um zu sagen, dass wir etwas tun, indem wir darüber reden. Deshalb ist Trump für so viele Menschen ein solcher Schock, weil er dieser Vorstellung von einem wohlwollenden Imperium, das sich irgendwie für das Gemeinwohl einsetzt, einfach die Maske vom Gesicht reißt.

"Die amerikanische Vorherrschaft in der westlichen Hemisphäre wird nie wieder in Frage gestellt werden. Wir holen uns Öl im Wert von Milliarden und Abermilliarden Dollar, und es werden Hunderte von Milliarden Dollar sein. Es werden Billionen Dollar sein. Bohrt, Baby, bohrt."

Das Ganze war eine Farce. Es ist das Gesetz des Dschungels, und es bedeutet Tod, und diese Klimakonferenzen haben dieser hässlichen, ungeschminkten Wahrheit im Grunde nur eine Maske verpasst. Das wird uns nicht vor dem retten, von dem wir wissen, dass es kommen wird.

Im Inneren des Militärkomplexes

Es gibt da diesen Widerspruch: Das Militär gibt sich als allgegenwärtiger „kollektiver, geschlossener Apparat, der undurchdringlich ist. Man kann niemanden dazu bringen, sich hinzusetzen und grundlegende Fragen zu beantworten. Aber gleichzeitig sind sie dumm. Sie haben mich nicht gegoogelt. Sie lassen mich in diese Räume, wo ich vor Generälen, Kommandeuren und CIA-Beamten stehe und ihnen Fragen stelle, die sonst niemand stellt, weil sie einfach dumm sind und niemals erwarten, dass Journalisten ihre Arbeit machen.

Zum Beispiel war da einer der Kommandeure, der bei einer Podiumsdiskussion über die Vorherrschaft in der Arktis sprach, richtig? Luftüberlegenheit über der Arktis. Und ich frage ihn: „Warum glauben Sie, dass die USA das Recht haben, die Vorherrschaft über die Arktis zu haben?“ Und er sagt nur: „Das habe ich nie gesagt.“

Sie versuchen, sich das Ganze selbst zu rationalisieren und zu rechtfertigen, wie wahnsinnig das alles ist. Und man merkt, dass manche von ihnen noch nie über diese Dinge nachgedacht haben. Manche von ihnen haben noch nie die Motive oder gar die Prämissen der Dinge hinterfragt, an denen sie beteiligt sind. Und das ist wirklich beunruhigend. Man sieht, wie die Matrix in Echtzeit ins Stocken gerät.

Journalisten und der militärisch-industrielle Komplex

Viele Journalisten arbeiten also, um Zugang zu Informationen zu erhalten. Sie sind Verfechter des Status quo. Sie sind Imperialisten. Sie sind Zionisten. Sie steigen in diesen Beruf ein, weil sie überzeugte Anhänger des Systems sind. Und deshalb steigen sie an die Spitze dieser Institutionen auf.

Und so sind die Menschen, mit denen diese hohen Militärs es gewohnt sind, sich zu umgeben, zugangsabhängige Journalisten, die dazu da sind, Waffensysteme zu fördern und sich am militärisch-industriellen Komplex zu ergötzen. Und das Beunruhigendste daran ist, in diese Kreise zu gelangen und zu erkennen, dass die Journalisten um mich herum ihre Arbeit nicht machen.

Der Militärhaushalt und die „Million-Dollar-Minute“

Einer der merkwürdigsten Aspekte des Militärs ist, dass es wie ein gewinnorientiertes Unternehmen funktioniert. Es muss  weiterhin steigende Mittel in Anspruch nehmen. Das wiederum erfordert jedes Jahr ein größeres Budget, obwohl sich die USA aus Ländern wie Afghanistan zurückziehen.

Warum wächst der Militärhaushalt weiterhin auf diese unverschämten Summen an? Ich meine, in diesem Jahr fordern sie 200 Milliarden Dollar zusätzlich zu einem bereits eine Billion Dollar umfassenden Militärhaushalt. Wie ist das möglich?

Nun, weil das Militär jedes Mal, wenn es irgendwo wie in Afghanistan oder auf den Stützpunkten im Irak eingesetzt wird, die Waffen nicht wieder mitbringt. Stattdessen sprengen sie diese vor Ort in die Luft. Sie nennen das die „Million-Dollar-Minute“. Das sind Munition, Bomben, Kugeln und was auch immer im Wert von einer Million Dollar, und sie sprengen alles inmitten der Wüste mit gewaltigen Explosionen in die Luft. Und sie finden das cool.

Und sie tun es, weil sie, wenn sie es nicht täten, im nächsten Jahr nicht denselben Geldbetrag bekämen. Also müssen sie alles verschwenden, was sie haben, um zu rechtfertigen, warum sie es wieder brauchen. Kugeln verfallen nicht nach einem Jahr.

Das ist also der Wahnsinn der Maschinerie des militärisch-industriellen Komplexes. Es gibt keinerlei Überlegungen zu den Umweltauswirkungen, die das Sprengen all dessen mit sich bringt, zu den Auswirkungen auf Mensch, Wasser, Luft und Boden. Was richten all diese giftigen Chemikalien bei den Menschen an, die in diesen Gebieten leben? Und das wird bei jedem Einsatz mehrmals durchgeführt.

Engagementjournalismus und die menschlichen Folgen

Als Engagementjournalistin halte ich halte ich die Vorstellung eines unvoreingenommenen, objektiven Journalismus für unrealistisch und überholt.

Ich habe mein Herz schon immer auf der Zunge getragen. Ich habe immer sehr unverfälscht und ungefiltert geschildert, was ich sehe. Und ich habe mich stets für einen humanistischen Ansatz eingesetzt.

Und aus diesem Grund bin ich immer direkt zur Quelle gegangen. Wer leidet? Wer leidet unter den weltweiten Maßnahmen meiner Regierung? Wer leidet unter dieser giftigen militärischen Kontamination?

Selbst wenn man dieser These nicht zustimmt, selbst wenn man an das Imperium glaubt, muss man verstehen, wie sich das auf einen selbst auswirkt, wie es alles beeinflusst, was man kennt und liebt. Jeder Mensch auf der Erde ist davon betroffen. Selbst wenn man beim Militär ist, wenn man ein Veteran ist – auch dich bringen sie um.

Deshalb haben wir uns entschieden, genau diese rohen menschlichen Emotionen darzustellen – die Geschichten der Menschen, die es verdienen, erzählt zu werden. Und für mich als Geschichtenerzählerin war es wichtig, meine Glaubwürdigkeit zu etablieren – nicht nur als Journalistin, die sich seit Jahrzehnten mit diesen Themen beschäftigt, sondern auch als Elternteil, als Mutter, als jemand, der ein persönliches Interesse an der Bewohnbarkeit und der Zukunft dieses Planeten hat.

Ich muss mich voll und ganz engagieren und euch zeigen, dass es – selbst wenn ihr mit meiner politischen Haltung nicht einverstanden seid – nicht darum geht und dass das nicht das ist, wofür wir kämpfen.

Gaza, Widerstandskraft und Hoffnung

Gaza hat uns alle in den letzten Jahren wirklich verändert. Das Leben so vieler Menschen – Dutzende Millionen Menschen auf der ganzen Welt, die sich radikalisiert haben –, hat sich gewandelt, und ihr Blickwinkel hat sich geöffnet. Durch ihre Verbindung zu unseren palästinensischen Brüdern und Schwestern, die diese Hölle durchleben, haben sie sich völlig gewandelt.

Es waren die schlimmsten Bedingungen, die man einem Volk auferlegen kann – und die wir über unsere technischen Geräte mitverfolgen mussten. Wir sitzen da und schauen uns das an wie eine Reality-Show. Jeden Tag werden Kinder in Stücke gerissen.

Aber hier liegt die Hoffnung und hier liegt die Widerstandsfähigkeit: Unsere Brüder und Schwestern in Palästina bekommen Kinder. Sie bekommen Babys. Sie bekommen wunderschöne Kinder. Und sie führen dieses Erbe der Widerstandsfähigkeit, der unerschütterlichen Hoffnung und des Optimismus fort, weil sie das Leben lieben. Sie lieben das Leben so sehr, dass sie es selbst unter den schrecklichsten vorstellbaren Bedingungen weiterführen wollen.

Wie können wir es also wagen, nicht alles in unserer Macht Stehende zu tun, um dieses Erbe der Widerstandskraft, der Liebe, der Gemeinschaft, der Solidarität weiterzuführen – all die Eigenschaften, die uns menschlich machen und die uns die herrschende Klasse jeden Tag zu entreißen versucht, während wir geistig verkommen und unsere kostbarsten Güter denselben Leuten überlassen, die diese Zerstörung verursachen und davon profitieren.

Das Menschliche wiederfinden

Es liegt an uns, das Menschliche wiederzufinden, nicht wahr? Einander in die Augen zu schauen und zu sagen: „Wir sind gleich. Wir ähneln dem irakischen Kind mit angeborenem Herzfehler als Folge unserer giftigen Verschmutzung dort. Wir gleichen dem palästinensische Kind, das in den Trümmern spielt und versucht, Hoffnung und Sinn in dem zu finden, was ihm gegeben wurde.“

Die Hoffnung, die ich heute finde, sind die zig Millionen Menschen weltweit, die sich nachhaltig engagieren und mit einem internationalen Blick der Solidarität für die Palästinenser handeln, in dem Verständnis, dass deren kollektive Befreiung untrennbar mit unserer aller verbunden ist. Dieses Verständnis habe ich in meinen 41 Jahren in der amerikanischen Gesellschaft noch nie gesehen.

Menschen, die erkennen, wie alles miteinander verbunden ist, wie der Kapitalismus die treibende Kraft ist, die all dies verursacht. Wir sind nicht länger in unseren individuellen Kämpfen oder unserer Identitätspolitik isoliert. Wir verstehen, wie existenziell das ist, und wir verstehen, dass wir kollektives Handeln brauchen, dass wir zusammenarbeiten müssen, um dagegen anzukämpfen.

Das ist das Schöne daran. Das ist es, was das Leben lebenswert macht. Und genau davor haben sie Angst.

Sie haben Angst davor, dass wir aus unseren Nischen heraustreten und uns miteinander verbinden. Alle Mann an Deck!

Sprache (Ton)
Englisch
Sprache (Untertitel)
Deutsch
Laufzeit
15min 14s
Videoautoren

Erstellt: 13.09.2026 - 13:49  |  Geändert: 13.09.2026 - 16:45

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