Hisbollah-Chef zu The Grayzone: Israel-First-Trump „machte Amerika zur Lachnummer“
auf YouTube (26.05.2026) 38:43
Wyatt Reed von Grayzone interviewt Wafiq Safa, einen hochrangigen Hisbollah-Beamten und ehemaligen Leiter der Verbindungs- und Koordinierungseinheit der Hisbollah.
In einem offenen Austausch über den Konflikt der Hisbollah mit Israel im Südlibanon liefert Safa neue Details zu Widerstandsoperationen, ihren Geheimdienstkapazitäten und wie sie Israel seiner Meinung nach in eine kostspielige Pattsituation gezwungen haben, die die Grenzen der israelischen Militärmacht offenlegt.
Safa argumentiert, dass jeder von den USA unterstützte Versuch, die Hisbollah zu entwaffnen, illegitim wäre und einen Bürgerkrieg auslösen könnte, da sich die Hisbollah als Teil einer breiteren regionalen Front sieht, zu der auch der Iran und andere antiisraelische Kräfte gehören.
Mit Blick auf die Zukunft des Libanon argumentiert er, dass Israels Rede von einer dauerhaften Besiedlung im Süden nur dann realistisch sei, wenn der Widerstand zusammenbricht, und er besteht darauf, dass die Bewegung immer noch an ihrer Entscheidung festhält, die Front nach dem 7. Oktober zu öffnen, weil sie den Krieg als Verteidigung der Souveränität des Libanon und als Reaktion auf Israels umfassenderes regionales Projekt betrachtet.
Safa bietet auch seine Einschätzung des israelischen Einflusses auf die US-Regierung und ob Israel die nationalen Sicherheitsinteressen der USA fördert oder sie untergräbt.