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31.03.2026

"Shock and awe" ist tot – Russland hat es verstanden, die USA immer noch nicht

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Shock and awe, oder Schock und Furcht: Diese Taktik, die erst während des zweiten Irak-Kriegs einen Namen bekam, ist die Grundlage der militärischen Strategie der USA und der NATO – und der geopolitischen Strategie Washingtons. Doch der Einsatz, bei dem sie diesen Namen bekam, wurde der letzte Fall, in dem sie funktionierte. Denn als Iran den USA entschieden die Stirn bot, fand sich Washington in einer Zwickmühle wieder.

Anderthalb Tage vor Ablauf seines 48-Stunden-Ultimatums an Iran kündigte US-Präsident Donald Trump überraschend Verhandlungen und sogar ein mögliches Treffen mit Vertretern Irans an. Schnell machten Gerüchte die Runde, das Treffen würde in Pakistan stattfinden – mit Steve Witkoff und Jared Kushner als US-Vertretern, während Iran entweder seinen Außenminister oder einen Parlamentspräsidenten entsenden würde. Nach dieser Ankündigung brachen die Erdölpreise ein.

Kurz darauf wiesen Irans Vertreter die Berichte zurück – und bestätigten lediglich, über Mittelsmänner bestimmte Vorschläge der USA erhalten zu haben. Alles Weitere bezeichneten sie jedoch als Falschmeldungen, die nur der Manipulation der Finanz- und Ölmärkte dienten. Die Preise für Erdöl begannen wieder zu steigen.

"Shock and awe" ist tot – Russland hat es verstanden, die USA immer noch nicht. Sergei Poletajew RT DE 30.03.2026

Sprache (Ton)
Deutsch
Laufzeit
10min 14s
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Erstellt: 11.04.2026 - 08:14  |  Geändert: 11.04.2026 - 08:28

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