14.04.2025

Stadt ‒ Land ‒ Boden: Strategien für mehr Verteilungsgerechtigkeit in der Bodennutzung

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Boden ‒ nicht einfach nur Dreck unter unseren Füßen, sondern wichtig für die Energie- und Nahrungsmittelproduktion, den Hausbau und für Problemlösungen in der Klimakrise. Daher sollte eine Bodenpolitik politisches Ziel sein, die zum Schutz, einer gerechten Verteilung sowie einer sinnvollen Nutzung des Bodens beiträgt.

Das Video gibt einen Einblick in die zweitägige Veranstaltung »Reclaiming Common Wealth: Towards a Law and Political Economy of Land Commons«, das am Hamburger TNI unter Leitung von Isabel Feichtner stattfand. Aus diesem kollaborativen Austausch ist der Band »Stadt ‒ Land ‒ Boden« entstanden, der politische, rechtliche sowie planerische Strategien für mehr Verteilungsgerechtigkeit und die Demokratisierung von Bodennutzung vorstellt. Die Veranstaltung und das Buch wurden gemeinsam von Wissenschaftler*innen, zivilgesellschaftlichen Initiativen und Aktivist*innen, Journalist*innen sowie Akteuren aus Politik und Verwaltung Stadt und Land übergreifend erarbeitet. 

Sprache (Ton)
Deutsch
Laufzeit
4min 17s
Videoautoren

Erstellt: 18.03.2026 - 15:58  |  Geändert: 18.03.2026 - 15:58

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Wem gehört die Stadt? Wem gehört das Land? Wem gehört der Meeresboden? Über Jahrzehnte hinweg wurde Stadtboden privatisiert, und auch der Ozeanboden wird verwertet. Unternehmen wollen in der Tiefsee Mineralien fördern, die für die Batterien von E-Autos benötigt werden. Wohnimmobilien und Tiefseemineralien sind zu Anlageobjekten geworden, die Verwertung des Bodens hat weitreichende gesellschaftliche Auswirkungen. Selbst wenn beide Orte denkbar weit voneinander entfernt liegen, lassen sich anhand der Prozesse ihrer Verwertung und Bewertung fundamentale Fragen unserer Gegenwart verhandeln.