06.03.2026

@ChristianHafeneckerTV zu Selenskyj-Orban-Disput

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In diesem Interview auf OE24.TV äußert sich FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker zu den massiven diplomatischen Spannungen zwischen dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und dem ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán.

Zeitmarken

Vorwurf der Morddrohung gegen Orbán

  • Selenskyjs Aussage: Der ukrainische Präsident hatte gedroht, die Adressen von Personen, die EU-Hilfsgelder (90 Milliarden Euro) blockieren, an die ukrainischen Streitkräfte weiterzugeben, damit diese „in ihrer eigenen Sprache“ mit ihnen reden [00:14].
  • Hafeneckers Interpretation: Er wertet dies als unverhohlene Morddrohung und als Überschreiten einer roten Linie. Er fordert den sofortigen Stopp aller Zahlungen aus österreichischen Steuergeldern an die Ukraine sowie die Rücknahme des EU-Beitrittskandidaten-Status [01:09].

Konflikt um Energieversorgung

  • Pipeline-Schäden: Zwischen der Ukraine und Ungarn gibt es Streit um eine beschädigte Pipeline für russisches Öl. Während Selenskyj Reparaturverzögerungen mit Sicherheitsrisiken durch russische Angriffe begründet, vermutet Hafenecker einen „boshaften Akt“ gegen Ungarn, da die Ukraine unabhängige Inspektionen durch die EU-Kommission verweigere [03:05].

Skandal um Geldtransporte durch Ungarn

  • Festsetzung in Budapest: Hafenecker berichtet von einem Geldtransport, der in Wien (Umfeld Raiffeisenbank) gestartet sein soll und in Ungarn gestoppt wurde. An Bord befanden sich 40 Millionen US-Dollar, 35 Millionen Euro und 9 kg Goldbarren [05:06].
  • Beteiligte Personen: Unter den festgesetzten Personen soll sich neben Bankmitarbeitern auch ein ehemaliger ukrainischer Geheimdienstgeneral befunden haben [05:52].
  • Frage der Rechtmäßigkeit: Der FPÖ-Politiker hinterfragt, warum solche Mengen an Bargeld und Gold physisch transportiert werden, anstatt Electronic Banking zu nutzen. Er vermutet einen Skandal oder Geldwäsche und kündigt parlamentarische Anfragen zur Herkunft und zum Zweck des Geldes an [09:02].
  • Keine „Geiselnahme“: Berichte über eine angebliche Geiselnahme der Mitarbeiter durch Ungarn weist Hafenecker zurück und spricht von einer normalen hoheitlichen Handlung der ungarischen Steuerfahndung [07:49].

Kritik an der österreichischen Regierung

  • Er kritisiert die österreichische Außenministerin für ihre Passivität in diesem Konflikt und fordert eine klare Positionierung gegen die Drohgebärden aus Kiew [01:54].
Sprache (Ton)
Deutsch
Laufzeit
9min 23s
Thematisierte Personen
Videoautoren

Erstellt: 11.03.2026 - 07:28  |  Geändert: 11.03.2026 - 07:28

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