Das Territorium der USA ist viel größer als die offzielle Landkarte zeigt. Der amerikanische Historiker Daniel Immerwahr entlarvt, wie es gelang, ein ganzes Weltreich zu errichten, ohne dass die Welt es merkte. Zu den Vereinigten Staaten gehörten (und gehören zum Teil bis heute) unter anderem: die Philippinen und Puerto Rico, verschiedene Inseln im Pazifik sowie Teile Samoas. Einst Kolonien oder zur Ausbeutung von Rohstoffen annektiert, wurden sie nach 1945 als Außengebiete der USA bezeichnet.
Daniel Immerwahr on America's Hidden Empire
auf YouTube (27.03.2025) 32:53
In unserer fünften Folge von „Geschichte und unsere heutige Welt“ schaut Daniel Immerwahr zusammen mit Kelly, wie die Außenpolitik der USA durch eine verborgene Geschichte der territorialen Expansion geprägt wurde. Sie beschäftigen sich mit den Mythen rund um die „Logo-Karte“ der USA und den oft übersehenen Überseegebieten und reden darüber, wie ein selektives Verständnis dieser Geschichte unsere heutigen außenpolitischen Entscheidungen beeinflusst.
For our fifth episode of "History and our Current World," Daniel Immerwahr joins Kelly to uncover how U.S. foreign policy has been shaped by a hidden history of territorial expansion. They dive into the myths surrounding the U.S. "logo map" and overlooked overseas territories, and discuss how a selective understanding of this history impacts our foreign policy decisions today.