Unsere Welt, wie wir sie heute kennen, wird es nicht mehr lange geben. Orientierungslos, ratlos und meist resigniert blickt die Gesellschaft auf das aus den Fugen geratene Chaos um sich herum. Und ganz offensichtlich haben weder Politik noch Wissenschaft Lösungen für die gigantische Herausforderung, vor die uns unsere Epoche stellt. Was tun? Sich schulterzuckend in einer "Einfach weiter so"-Haltung einmauern? Sich in Angst oder Aktionismus verlieren und hoffen, dass schon irgendetwas passiert, damit alles wieder gut wird? Auf eine Antwort von außen zu warten ist sinnlos. Der Weg muss nach innen gehen. Denn mittlerweile ist unübersehbar: Die Menschheit steht vor einem Paradigmenwechsel.
Gemüse statt Maschinengewehre – mit Biolandbau Frieden schaffen: Wo vorher ein erbitterter Bürgerkrieg stattfand, gibt es nun keinen Hunger, fast keine Armut und so gut wie keine Kriminalität mehr: Was ein philippinischer Bürgermeister mit seinem Programm „Arms to Farms“ in der 27.000-Einwohner-Stadt Kauswagan mit 13 Dörfern (Barangays) erreichte, sucht seinesgleichen. Es ist die Erfolgsgeschichte einer Stadtgemeinde auf der südphilippinischen Insel Mindanao, die sich weltweit als Modell für Lösungen von gesellschaftlichen Herausforderungen anbietet – und zudem zeigt, dass die Ursachen für kriegerische Konflikte oft ganz woanders liegen, als es oberflächlich erscheint. (inkl. Interview mit dem Initiator, Mastermind und Bürgermeister (Mayor) Rommel C. Arnado) Von Bernward Geier Pressenza Muenchen 29.03.26