Planetar denken heißt, die Erde als Planeten ernst nehmen: vom Erdkern bis in den interplanetaren Raum, von der Nanosekunde bis zur Tiefenzeit, vom Elementarteilchen bis zur Erdmasse. Stehen Wechselwirkungen zwischen unserem Heimatplaneten und uns im Zentrum, nimmt ein planetares Wissensparadigma Gestalt an. Es geht einher mit der Relationierung menschlicher Existenz im Universum und der Relativierung der anthropozentrischen Sichtweise. So rücken Fragen der Bewohnbarkeit und Gastfreundschaft in den Vordergrund - und die Schaffung neuen Wissens bedeutet stets auch die Schaffung neuer Welten. Dieses Buch spricht alle mit dem Universum und dem Menschen befassten Wissenschaften an.
Gemüse statt Maschinengewehre – mit Biolandbau Frieden schaffen: Wo vorher ein erbitterter Bürgerkrieg stattfand, gibt es nun keinen Hunger, fast keine Armut und so gut wie keine Kriminalität mehr: Was ein philippinischer Bürgermeister mit seinem Programm „Arms to Farms“ in der 27.000-Einwohner-Stadt Kauswagan mit 13 Dörfern (Barangays) erreichte, sucht seinesgleichen. Es ist die Erfolgsgeschichte einer Stadtgemeinde auf der südphilippinischen Insel Mindanao, die sich weltweit als Modell für Lösungen von gesellschaftlichen Herausforderungen anbietet – und zudem zeigt, dass die Ursachen für kriegerische Konflikte oft ganz woanders liegen, als es oberflächlich erscheint. (inkl. Interview mit dem Initiator, Mastermind und Bürgermeister (Mayor) Rommel C. Arnado) Von Bernward Geier Pressenza Muenchen 29.03.26