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Russland (Thema)
Boomtown Moskau der neunziger Jahre: Fasziniert und abgestoßen zugleich schaut PR-Manager Lambert zuerst von außen in die Abgründe dieser Welt aus Kommerz, Drogen und Luxus. Dann verliebt er sich in die schöne Sonia und wird, ohne es zu wollen, zum dostojewskischen Helden. Ein literarischer Thriller der Extraklasse.
Ausgehend vom Brand des Gewerkschaftshauses in Odessa am 2. Mai 2014 wird die soziale und politische Entwicklung in der Ukraine analysiert. Detailliert wird beschrieben, wie Oligarchen und Regierungsmitglieder die extreme Rechte stark machten und sie zu Einschüchterungsaktionen gegen die Kräfte ermunterten, die für eine Föderalisierung der Ukraine eintraten.
ISBN 978-3-89438-576-7
vergriffen
Wie ist es um die politische Kultur eines Landes bestellt, in dem ein Begriff wie "Russlandversteher" zur Stigmatisierung und Ausgrenzung taugt? Muss man nicht erst einmal etwas verstehen, bevor man es beurteilen kann? Gabriele Krone-Schmalz bietet in diesem Buch eine Orientierungshilfe für all jene, denen das gegenwärtig in den Medien vorherrschende Russlandbild zu einseitig ist. Antirussische Vorbehalte haben in Deutschland eine lange Tradition und sind in zwei Weltkriegen verfestigt worden. Auch im Ukraine-Krieg lässt sich ihre Wirksamkeit beobachten.
Das Thema Medien und Krieg wird in diesem Buch aus einer vierfachen Perspektive heraus behandelt. Es geht zum einen um die Frage nach der Berichterstattung über Kriege, zum zweiten um die Rolle von Medien im Krieg, drittens geht es darum, welche strukturellen Bedingungen von Krieg und Gesellschaft die Inhalte der Medien wie prägen und viertens um eine friedensstiftende Sicht auf diese Zusammenhänge. Das Fazit: Definitorisch gibt es kaum noch einen Unterschied zwischen medialer Kommunikation und Krieg.
Die zweite Auflage wurde um ein Kapitel über ukrainische Propaganda im Ukraine-Krieg ergänzt.
Die Ukraine ist zum Spielball widerstreitender machtpolitischer Interessen geworden. Hintergrund des Bürgerkrieges ist vor allem die zunehmende geopolitische Auseinandersetzung zwischen den USA und Russland.
ISBN 978-3-00-048432-2
vergriffen
Eine bescheidene Etagenwohnung in einem Moskauer Vorort ist Schauplatz eines Dialogs zwischen dem deutschen Russlandforscher Kai Ehlers und dem russischen Schriftsteller und Journalisten Jefim Berschin.
Die Auflösung der Sowjetunion war eine Bedingung zur Einführung des Kapitalismus in allen Nachfolgestaaten. Dabei entwickelte sich eine spezifische Eigendynamik, die bis heute den post-sowjetischen Raum prägt und immer wieder zu gewaltsamen Konflikten führt.
Wohin brachte uns Perestroika? Was waren ihre Ziele? Wer waren ihre Aktivisten? Wer waren ihre Gegner? Wer war Gorbatschow? Wer Jelzin? Wer ist Putin? Wie liest sich linke Kritik dieser Jahre?
Grigori Melechow vom Stamm der Donkosaken steht auf seine verheiratete Nachbarin Aksinja, sieht sich aber gezwungen, die auch nicht ganz unattraktive Natalja zu heiraten. Grigori zeugt zwei Kinder mit Natalja, liebt aber weiter Aksinja, und zieht in den Ersten Weltkrieg, der in Russland in die Verlängerung geht namens Oktoberrevolution.
Das berühmte Romanepos 'Der stille Don' von Michail Scholochow gehört seit seinem Erscheinen zur Weltliteratur. Der Schriftsteller erhielt für sein Hauptwerk im Jahr 1965 den Nobelpreis für Literatur. Meister-Regisseur Sergej Gerassimow griff die Geschichte 1957 auf und schuf eines der Monumentalwerke des sowjetisch-russischen Kinos.

