Januar 2026

Zusammenfassung

Dieses Briefing-Dokument fasst die zentralen Erkenntnisse über den systematischen Genozid an der indigenen Maya-Bevölkerung in Guatemala zusammen, der insbesondere in den frühen 1980er Jahren seinen Höhepunkt erreichte. Die Gräueltaten, die von der guatemaltekischen Armee im Auftrag einer wohlhabenden Oligarchie verübt wurden, umfassten über 400 separate Massaker mit schätzungsweise 100.000 Todesopfern. Laut der guatemaltekischen Wahrheitskommission sind 95 % dieser Todesfälle der Armee und den von ihr kontrollierten Bürgerwehren zuzuschreiben.

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