Oliver Kirchner (Jahrgang 1966) ist ein deutscher Automobilkaufmann und AfD-Politiker aus Magdeburg. Nach einer Ausbildung zum Kfz-Mechaniker arbeitete er unter anderem als Mechaniker, im Unfallfahrzeughandel und von 1999 bis 2007 selbstständig im Kfz-Handel; seit 2008 ist er als Automobilkaufmann tätig. 2014 trat Kirchner in die AfD ein und gehört seit 2016 dem Landtag von Sachsen-Anhalt an; seit 2019 ist er außerdem Mitglied des Magdeburger Stadtrats. 2018 übernahm er als Nachfolger André Poggenburgs den Vorsitz der AfD-Landtagsfraktion, den er seit 2022 gemeinsam mit Ulrich Siegmund ausübt. Nach der Landtagswahl 2026, bei der die AfD mit 43,8 Prozent stärkste Kraft wurde, bestätigte die neue Fraktion beide in dieser Funktion. Kirchner gehörte 2015 zu den Unterzeichnern der „Erfurter Resolution“ des später als „Flügel“ bezeichneten völkisch-nationalistischen Parteizusammenschlusses und sprach sich 2018 für eine engere Zusammenarbeit der AfD mit Pegida aus. Inhaltlich tritt er besonders zu Sozial-, Migrations- und Integrationspolitik hervor; zudem vertritt er ausgesprochen kritische Positionen gegenüber der deutschen Ukrainepolitik und den Russland-Sanktionen.

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