Bert Hoffmann (Jahrgang 1966) ist ein deutscher Politikwissenschaftler mit Schwerpunkt Lateinamerika am GIGA German Institute of Global and Area Studies in Hamburg, wo er das Berliner Büro des Instituts leitet und ad interim als Co-Direktor des GIGA Instituts für Lateinamerika-Studien fungiert. Er studierte Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin, promovierte dort über die Politik des Internets in Entwicklungsländern und wurde 2014 zum Honorarprofessor an der Freien Universität ernannt. Seit 2023 ist er Präsident des CEISAL, des Europäischen Rates für sozialwissenschaftliche Lateinamerikaforschung. Hoffmann hat zahlreiche Monografien und Sammelbände veröffentlicht, darunter „Kuba" (C. H. Beck, 3. Aufl. 2009), „The Politics of the Internet in Third World Development" (Routledge, 2004), „Debating Cuban Exceptionalism" (Palgrave, 2007, mit Laurence Whitehead) und „Social Policies and Institutional Reform in Post-COVID Cuba" (Verlag Barbara Budrich, 2021). Seine Forschung umfasst die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen Kubas, die Auswirkungen digitaler Medien in autoritären Regimen, Emigrationspolitik in Lateinamerika sowie die sozialen Folgen der COVID-19-Pandemie in der Region. Zudem ist er Honorary Research Fellow an der University of the West Indies in Kingston, Jamaika.

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