Reed Lindsay ist ein US-amerikanischer Journalist, Dokumentarfilmer, Regisseur und Produzent mit mehr als 20 Jahren internationaler Reporter-Erfahrung. Er berichtete unter anderem aus Haiti, Ägypten und Libyen und war von 2004 bis 2009 in Port-au-Prince ansässig; seine journalistischen Arbeiten erschienen in mehr als 20 Zeitungen und Zeitschriften und wurden von internationalen Fernsehsendern ausgestrahlt. 2011 gehörte Lindsay zu den ersten ausländischen Journalisten, die nach Beginn des Aufstands nach Libyen gelangten; sein mit Jihan Hafiz gedrehter Dokumentarfilm „Benghazi Rising“ wurde für einen Rory Peck Award nominiert. Für seine Mitarbeit an der HBO-Dokumentation „In Tahrir Square“ über den ägyptischen Aufstand erhielt er gemeinsam mit dem Team einen Emmy, 2014 folgte ein Gracie Award für den Kurzfilm „Fists of Fury“ über eine junge Boxerin in Kolkata. Lindsay führte zudem Regie bei dem abendfüllenden Dokumentarfilm „Charlie vs. Goliath“ (2017) über den ehemaligen katholischen Priester Charlie Hardy und dessen Wahlkampf für den US-Senat. Seit 2015 arbeitet Lindsay dokumentarisch in Kuba; er gründete und leitet „Belly of the Beast“, ein unabhängiges US-Medienprojekt, das über Kuba und die Beziehungen zwischen Kuba und den USA berichtet. Dort führte er unter anderem Regie bei der Dokumentarserie „The War on Cuba“, für die er 2021 mit einem One World Media Award und einem Telly Award ausgezeichnet wurde.
