Helmut Lohrer ist ein deutscher Arzt, Friedensaktivist und Hochschuldozent. Nach einer Tätigkeit als Lehrer in Kamerun studierte er Humanmedizin an der Universität Heidelberg und absolvierte einen Teil seiner klinischen Ausbildung in Großbritannien. Seit 1986 engagiert er sich in der deutschen Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW), unter anderem beim Aufbau der studentischen Mitgliedschaft. Er gehört zu den Gründern der Arbeitsgruppe „Süd–Nord“, die sich mit den Zusammenhängen zwischen wirtschaftlicher Globalisierung, Konflikten und Krieg befasst. In den 1990er Jahren wirkte er am Aufbau der internationalen Kampagne gegen Antipersonenminen mit. Zu seinen weiteren Arbeitsschwerpunkten zählen Kleinwaffen, das Konzept der „Responsibility to Protect“ sowie Fragen der Friedens- und Sicherheitspolitik. Lohrer ist Mitglied des internationalen Vorstands der IPPNW und International Councillor der deutschen Sektion. Beruflich arbeitet er als Facharzt für Allgemeinmedizin in Villingen-Schwenningen und ist nebenamtlicher Lehrbeauftragter an der Hochschule Furtwangen.
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