Kajsa Ekis Ekman (Jahrgang 1980) ist eine schwedische Journalistin, Schriftstellerin und Gesellschaftskritikerin. Sie studierte Ideengeschichte an der Universität Stockholm und arbeitet als freie Autorin und Kolumnistin. Bekannt wurde sie durch ihre Bücher und Essays zu Feminismus, Kapitalismuskritik, Arbeitswelt, Menschenhandel sowie zur Leihmutterschaft. Internationale Aufmerksamkeit erlangte sie insbesondere mit ihrem Buch Being and Being Bought (Varat och varan), in dem sie sich kritisch mit Prostitution und Leihmutterschaft auseinandersetzt. Ihre Werke wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt.

Neben ihrer publizistischen Tätigkeit schreibt Ekman regelmäßig für schwedische und internationale Medien und kommentiert politische Entwicklungen in Europa und Lateinamerika. In den vergangenen Jahren befasste sie sich unter anderem mit der Situation in Griechenland während der Eurokrise, mit Fragen der Meinungsfreiheit sowie mit Identitäts- und Geschlechterpolitik. Ihre kritischen Positionen zum modernen Genderdiskurs und zur rechtlichen Anerkennung der Geschlechtsidentität haben sowohl Zustimmung als auch Kontroversen ausgelöst. Darüber hinaus veröffentlicht sie Analysen zum Ukrainekrieg, zur NATO, zur europäischen Politik und zu internationalen Konflikten. Aufgrund ihrer eigenständigen und häufig gegen den politischen Mainstream gerichteten Positionen zählt sie zu den bekanntesten politischen Publizistinnen Schwedens.

Wikipedia (EN): Kajsa Ekis Ekman  |  Website: Ekis Ekman