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Zeit zu reden: Kulturkampf als Nabelschau – die deutsche Literaturwelt und Gaza
Zeit Zu Reden n.e.V. (25.03.2026)
Esther Dischereit (Jahrgang 1952) ist eine deutsche Lyrikerin, Essayistin, Erzählerin sowie Theater- und Hörstückautorin, die als eine bedeutende Stimme der deutsch-jüdischen Gegenwartsliteratur gilt. Sie wurde in Heppenheim geboren und wuchs in einer Familie von Holocaust-Überlebenden auf, was ihre literarische Arbeit nachhaltig geprägt hat. Seit den 1980er Jahren ist sie publizistisch tätig und verbindet in ihren Texten autobiografische, historische und gesellschaftspolitische Perspektiven. Ihre Werke befassen sich häufig mit Erinnerungskultur, jüdischer Identität, Antisemitismus sowie mit Erfahrungen von Ausgrenzung und Migration. Neben Prosa und Lyrik entwickelte sie auch Hörstücke und performative Sprachformate, die sie teilweise mit musikalischen Elementen kombinierte. Sie war international als Autorin präsent und hielt Lesungen und Vorträge unter anderem in den USA, Kanada und Europa. Von 2012 bis 2017 lehrte sie als Professorin an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Für ihr Werk erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Erich-Fried-Preis, und wird in der Literaturwissenschaft als wichtige Vertreterin der zweiten Generation nach dem Holocaust rezipiert.
Wikipedia (DE): Esther Dischereit | Website: Esther Dischereit
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