Anthropic PBC ist ein US-amerikanisches Unternehmen im Bereich künstliche Intelligenz (KI), das 2021 von ehemaligen Mitarbeitern von OpenAI gegründet wurde. Das Unternehmen entwickelt die Familie von Sprachmodellen namens Claude und forscht an der Entwicklung von KI-Systemen, um „ihre Sicherheitseigenschaften an der technologischen Grenze zu untersuchen“ und diese Forschung zur Bereitstellung sicherer Modelle für die Öffentlichkeit zu nutzen. Stand November 2025 wird Anthropic mit über 350 Milliarden US-Dollar bewertet.

Wikipedia (DE): Anthropic

Anthropic-CEO nennt Vorgehen des Pentagons „vergeltend und strafend“

Anthropic-CEO Amodei wehrt sich in einem Interview gegen die Einstufung als Sicherheitsrisiko und beruft sich auf amerikanische Grundwerte. 

Anthropic-Gründer Dario Amodei hat nun öffentlich auf die Einstufung seines Unternehmens als Sicherheitsrisiko durch das US-Verteidigungsministerium reagiert. In einem Interview mit CBS, das spricht er von einem beispiellosen Vorgang: „Diese Einstufung hat es noch nie zuvor bei einem amerikanischen Unternehmen gegeben. Und ich denke, es wurde in einigen ihrer Erklärungen, in ihrer Wortwahl, sehr deutlich, dass dies vergeltend und strafend war“, so Amodei.  Von Sophia Zimmermann  heise online 28.02.2026
 

Anthropic weist Pentagon-Ultimatum zurück

Das Pentagon droht Anthropic mit schweren Sanktionen, sollte das KI-Unternehmen seine Sicherheitsvorkehrungen nicht aufgeben. Doch CEO Amodei bleibt hart.Zwischen dem US-Kriegsministerium und dem KI-Unternehmen Anthropic eskaliert ein Machtkampf, der weit über einen gewöhnlichen Vertragsstreit hinausgeht.

Am Dienstag empfing Verteidigungsminister Pete Hegseth den Anthropic-Chef Dario Amodei im Pentagon, wie Telepolis berichtete. Dabei setzte er ihm eine knappe Frist: Bis Freitag, 17:01 Uhr Ostküstenzeit, müsse das Unternehmen sämtliche Einschränkungen für die militärische Nutzung seiner KI-Software Claude fallen lassen.Zwei Tage später machte Amodei in einer öffentlichen Stellungnahme klar, dass er nicht einlenken werde: "Wir können ihrer Forderung nicht guten Gewissens nachkommen". von Bernd Müller  Telepolis 27. Februar 2026 

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