Ralf Eger ist ein deutscher Filmemacher, Regisseur und Medienproduzent. Er promovierte zunächst in Elektro- und Informationstechnik an der Universität Karlsruhe und absolvierte später ein Diplomstudium der Musiktheater-Regie. Parallel zu seiner technischen Ausbildung sammelte er Regie- und Bühnenerfahrung und arbeitete als Spezialist für gesprochene Dialoge in Oper und Operette, unter anderem regelmäßig mit dem Münchner Rundfunkorchester zusammen.
Seit den 2010er-Jahren realisiert Eger Dokumentar- und Kulturprojekte und beschäftigt sich insbesondere mit gesellschaftspolitischen Themen, Friedensfragen und Medienkritik. Größere öffentliche Aufmerksamkeit erhielt er durch Dokumentarfilme über die frühere ARD-Korrespondentin Gabriele Krone-Schmalz, darunter „Gabriele Krone-Schmalz – Verstehen“ (2024/25) sowie „Perspektivwechsel“, in denen Fragen der Russland-Berichterstattung, öffentlicher Debattenkultur und Friedenspolitik thematisiert werden.
Neben seiner Filmarbeit war Eger im Bereich kultureller Bildung tätig und arbeitete seit 2020 am Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe (ZKM), zunächst im KI-Forschungsprojekt „intelligent.museum“, später im Bereich strategische Entwicklung. Dort konzipierte er unter anderem Bildungs- und Workshopformate zu künstlicher Intelligenz und kultureller Vermittlung.
Website: Ralf Eger