Elsa Rassbach (Autor)

Die US-Bürgerin in Deutschland, Filmemacherin und Journalistin, ist eine der Mitbegründer/innen der deutschen “Drohnen-Kampagne“ und hat dazu beigetragen, die Diskussionen über die Rolle der Bundesregierung in der Unterstützung von rechtswidrigen Tötungen mittels Drohnen durch die USA über dem US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein anzustoßen. Elsa Rassbach ist Mitglied der Gruppe „Code Pink“ die gewaltfreie Aktionen gegen den Krieg organisiert. Sie wurde inspiriert durch ihre Teilnahme an Protesten von CODEPINK an den US-Stützpunkten Creech und Beale und hat auch mit CODEPINK am Gaza-Freiheitsmarsch in Kairo 2009 und in einer Delegation nach Gaza 2012 teilgenommen. Elsa ist in den USA geboren und aufgewachsen; ihr Vater ist 1938 aus Deutschland emigriert. Als Studentin an der Filmakademie in Berlin (DFFB) in den späten 60ern und frühen 70ern unterstützte sie den GI-Widerstand gegen den Vietnam-Krieg. Im Folgenden arbeitete sie für 20 Jahre als Produzentin und Autorin für das US-öffentlich-rechtliche Fernsehen. Sie ist vor allem bekannt durch ihre preisgekrönte Filmarbeit für die Fernsehreihe NOVA und über die Geschichte der US-Afroamerikanischen- und Arbeiterbewegungen für das US-Abendfernsehen. Seit den 90ern ist sie unabhängige Filmemacherin und Journalistin. Nach dem Überfall der USA auf Irak 2003 organisierte sie Unterstutzungskampagnen für GIs in Deutschland, die Widerstand gegen den Irakkrieg leisteten. 

Sie arbeitet mit mehreren US-amerikanischen und deutschen Gruppen zusammen, u.a. CODEPINK,UNAC (United National Antiwar Coalition), DFG-VK und ATTAC.

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