13.08.2020

Vollgenossenschaft: Von der Geburt bis zum Tod versorgt

Was wäre, wenn die Antwort auf Energie, Wohnen und Lebensmittel nicht in Berlin liegt, sondern in einem Gesetz von 1889? 

Olaf Haubold hat über 500 Genossenschaften gegründet. Er erklärt in diesem Gespräch, was eine Vollgenossenschaft ist, warum sie den Staat kleiner machen würde, und was ein Dorf mit vierhundert Menschen als Erstes tun müsste. 

MITWIRKEN Es gibt einen Unternehmerkreis, der sich regelmäßig trifft und an der Umsetzung arbeitet. Wenn du etwas beizutragen hast, ein Gewerbe, Grund und Boden, Erfahrung oder Arbeitskraft, schreib es in die Kommentare. Wir gehen darauf ein. Die Rechtsform liegt seit 1889 bereit. Es fehlt nur, dass jemand sie benutzt. 

Zeitmarken

00:00 Die Grundfrage 
01:18 Aus der Vergangenheit die Zukunft gestalten 
03:00 Was der Film bei Olaf ausgelöst hat 
04:30 Infraschall, Abrasion und Grundwasser 
06:56 Wie vor zweihundert Jahren mit Energie umgegangen wurde 
12:28 Warum ein Aufschrei allein nichts bewegt 
14:12 Zwei Schritte, die sofort möglich wären 
'18:31 Genossenschaftliche Strukturen seit zweitausend Jahren 
25:48 Leistung geben, Leistung brauchen 
26:24 "Ich mache den Staat überflüssig" 
28:46 Warum Gemeinschaftsbildung heute schwerfällt 
31:44 Der Weg von A nach B 
34:58 Sich selbst wieder ernähren 
35:50 Der Aufruf, Mondragón, und ein Dorf mit vierhundert Menschen 
42:39 Das Dach und die Genossenschaften darunter 
45:25 Warum der Mensch eine Aufgabe braucht 
47:20 Neuwelt am Rhein, ein Blick ins Jahr 2042 
52:15 Was aus den Volksbanken geworden ist 
53:02 Haftung und Verantwortung 
54:30 52.000 Genossenschaften, und warum es heute 8.200 sind 
58:44 Die Satzung als eigenes Gesetzblatt 
1:03:12 Wo Olaf zu finden ist

Sprache (Ton)
Deutsch
Laufzeit
1h 8min 20s

Erstellt: 01.09.2026 - 07:41  |  Geändert: 01.09.2026 - 08:02

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