21.06.2026

Er blickte dem Tod ins Gesicht … und überlebte – Wadim Tretiakow

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Der ehemalige russische Minenräumer Wadim Tretiakow war an den gefährlichsten Frontabschnitten im Einsatz, um Minen zu räumen und Leben zu retten – bis ein einziger Moment alles veränderte. In diesem bewegenden Gespräch berichtet er von der unerbittlichen Realität des Minenkrieges und seinem persönlichen Schicksal, das ihn das Augenlicht kostete, aber nicht seinen Lebensmut.

Im Gespräch mit Patrik Baab geht es um:

– Die unsichtbare Gefahr: Wie Minenfelder als „Teppiche des Todes“ ganze Regionen unbewohnbar machen und warum Minenräumer jeden Tag ihr Leben für die Rückkehr der Zivilisation riskieren. 
– Terror gegen die Kleinsten: Der Einsatz von „Schmetterlingsminen“ in Wohngebieten und auf Schulgeländen 
– ein perfider Kampf gegen die Zivilbevölkerung im Donbas. 
– Der Moment der Detonation: Wadim schildert hautnah, wie es zu dem schweren Unfall kam, als er eine Stromleitung für frierende Dorfbewohner freiräumen wollte. 
– Überleben im Dunkeln: Von der Notoperation im Lazarett bis zur Erkenntnis, nie wieder sehen zu können und wie er es schaffte, sich ein völlig neues Leben aufzubauen. 
– Psychologie der Front: Wie man mit den traumatischen Bildern und Träumen umgeht, wenn die Geräusche des Krieges einen bis in den Schlaf verfolgen. 
– Botschaft an die Jugend: Warum Wadim Tretjakov trotz seines Schicksals zur Versöhnung aufruft und was er jungen Menschen wünscht, die den Krieg nur aus den Medien kennen.

„Jeder Fehler kann der letzte sein – doch das Wichtigste ist, trotz allem den Verstand und die Menschlichkeit nicht zu verlieren.“

Wadim Tretiakow ist ein Zeuge der bitteren Realität, die hinter den strategischen Karten der Generäle liegt. Er zeigt uns den menschlichen Preis eines Konflikts, der Leben zeichnet, noch lange nachdem die Waffen schweigen.

Ein Gespräch über Mut, Aufopferung und die unerschütterliche Kraft, nach der größten Katastrophe wieder von vorn zu beginnen.

Sprache (Ton)
Deutsch
Laufzeit
27min 12s

Erstellt: 24.06.2026 - 17:43  |  Geändert: 24.06.2026 - 17:49

verwendet von

Das Massaker von Tulsa, Oklahoma, vom 31. Mai und 1. Juni 1921, auch als Tulsa Race Massacre, Massaker von Greenwood oder Black Wall Street Massacre bekannt, zählt zu den verheerendsten rassistischen Übergriffen in der amerikanischen Geschichte. Bei diesem Massaker starben nach späteren Schätzungen des Bundesstaats bis zu 300 Menschen. Das von Afroamerikanern bewohnte Stadtviertel Greenwood von Tulsa wurde weitgehend zerstört.

Wikipedia (DE): Massaker von Tulsa