20.03.2026

Trump ruft Vasallen zur Hilfe - Diese Propagandisten wollen Deutschland im Krieg sehen!

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Medienpräsenz

Zeitmarken

1. Medien- und Meinungsmache für einen Kriegseintritt

Der Moderator kritisiert deutsche Medien und Publizisten, die eine Beteiligung Deutschlands am Krieg gegen den Iran fordern:

  • Apollo News (Max Roland): Der Artikel argumentiert, dass Deutschland Schiffe in die Straße von Hormus schicken müsse, um die Freiheit der Meere zu sichern und das Bündnis mit den USA nicht zu gefährden (Verweis auf mögliche Kürzungen der Ukraine-Hilfe durch die USA) [00:32, 01:47].
  • ZDF „Die Anstalt“: Der Moderator kritisiert die Satiresendung scharf. Früher (2014/2016) sei sie kritisch gegenüber westlicher Außenpolitik gewesen [15:57]. Heute betreibe sie laut dem Moderator „blanke Kriegspropaganda“ [13:35]. Er zitiert einen Sketch, in dem behauptet wird, die Menschen im Iran hätten „Angst, dass keine Bomben mehr fallen“, weil sie sonst mit dem Regime allein gelassen würden [14:16, 15:02].
  • Julian Reichelt: Reichelt fordere laut Interpretation des Moderators indirekt den Einsatz von Bodentruppen im Südiran, um die Schifffahrtswege am Golf für deutsche Handelsschiffe freizukämpfen [11:23, 11:44].

2. Politische Positionen in Deutschland

  • Maximilian Krah (AfD): Krah fordere ebenfalls, dass Deutschland den Willen zur Macht zeige und an der Seite des US-Hegemons die Freiheit der Meere am Golf verteidige [06:06]. Der Moderator sieht darin einen Strategiewechsel Krahs hin zum „treuesten US-Vasallen“ [06:43].
  • AfD-Parteilinie: Abgesehen von Krah positioniere sich die AfD (Chrupalla, Weidel) laut dem Moderator stabil gegen den Krieg, da dieser nicht in deutschem Interesse sei [12:30].
  • Bundesregierung: Die Bundesregierung (März/Pistorius) lehne die Entsendung von Schiffen ab [00:40], was der Moderator begrüßt, da die Bundeswehr logistisch gar nicht in der Lage dazu sei und die Gefahr einer Eskalation mit Russland/China drohe [01:06, 01:19].

3. Wirtschaftliche und geopolitische Kritik

  • Energie- und Gaspreise: Der Krieg treibe die Energiepreise in Europa nach oben. Der Moderator beklagt, dass die EU sich dauerhaft von günstiger russischer Energie abkoppele und stattdessen teures US-Fracking-Gas kaufe [05:20].
  • Ukraine und TürkStream: Er verweist auf Berichte, wonach die Ukraine mitten in der Energiekrise die Erdgaspipeline TürkStream (Kompressorstationen) mit Drohnen angreife, um die europäische Gasversorgung zu stören und Preise hochzutreiben [02:48, 03:12]. Der Moderator bezeichnet die Ukraine daher als „amerikanische Waffe“, die gegen europäische Interessen genutzt werde [03:56].
Sprache (Ton)
Deutsch
Laufzeit
18min 10s

Erstellt: 22.03.2026 - 08:25  |  Geändert: 22.03.2026 - 08:25

verwendet von

Maximilian Krah (Jahrgang 1977) ist ein deutscher Politiker und Jurist und Mitglied der Partei Alternative für Deutschland (AfD). Er studierte Rechtswissenschaften und Philosophie und war zunächst als Rechtsanwalt tätig. Krah engagierte sich politisch zunächst in der CDU, bevor er zur AfD wechselte. Seit 2019 ist er Mitglied des Europäischen Parlaments, wo er unter anderem in Ausschüssen für internationale Handels- und Wirtschaftsfragen tätig ist. Innerhalb der AfD wird er dem rechtskonservativen bis rechtsnationalen Spektrum zugerechnet und trat wiederholt mit migrations- und europapolitischen Positionen in Erscheinung. Im Vorfeld der Europawahl 2024 war er Spitzenkandidat seiner Partei. Seine politische Tätigkeit ist von Kontroversen begleitet, unter anderem im Zusammenhang mit öffentlichen Äußerungen und parteiinternen Debatten.

Wikipedia (DE): Maximilian Krah  | YouTube: Maximilian Krah