29.12.2019

Eugen Drewermann über Giordano Bruno (Doku) 1/2

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Videokanal: Geist und Psyche

"Das Verfahren der Inquisition ist bis heute dasselbe, nur heisst es heute die 'Kongregation des Glaubens'."Der Film begleitet Drewermann auf den Spuren Giordano Brunos nach Rom und Neapel. Giordano Bruno wurde 1600 in Rom als Ketzer verbrannt (2001).
Buchtipp: Eugen Drewermann "Giordano Bruno oder Der Spiegel des Unendlichen" [PDF]

Sprache (Ton)
Deutsch
Laufzeit
14min 1s
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Erstellt: 04.02.2026 - 06:11  |  Geändert: 04.02.2026 - 06:11

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Giordano Bruno (* Januar 1548 in Nola als Filippo Bruno; † 17. Februar 1600 in Rom) war ein italienischer Mönch, Priester, Dichter und Philosoph, der vor allem durch seine kühne Kosmologie hervortrat. Von der Inquisition der Ketzerei und Magie für schuldig befunden, wurde er 1600 zum Tod auf dem Scheiterhaufen verurteilt.

Am 12. März 2000 erklärte Papst Johannes Paul II. nach Beratung mit dem Päpstlichen Rat für die Kultur und einer theologischen Kommission, dass die Hinrichtung nun auch aus kirchlicher Sicht als Unrecht zu betrachten sei.

Wikipedia (DE): Giordano Bruno

Eugen Drewermann ist ein deutscher Theologe, Psychoanalytiker und Schriftsteller. Als suspendierter römisch-katholischer Priester ist er 2005 aus der Kirche ausgetreten. Drewermann ist ein wichtiger Vertreter der tiefenpsychologischen Exegese und als kirchenkritischer Publizist tätig. Als prominentes Mitglied der Friedensbewegung tritt er regelmäßig als Redner auf Demonstrationen in Erscheinung und wirbt in seinen Vorträgen für ein friedliches Zusammenleben sowie eine gewaltfreie Völkerverständigung. Drewermann setzt sich für den Dialog zwischen Religion und Naturwissenschaften ein. Mit seiner Tierethik wendet er sich gegen die Vorstellung, Tiere seien dem Menschen untergeordnet. Drewermann ist auch wegen seiner politischen Positionen Ziel starker Kritik. 

Wikipedia (DE): Eugen Drewermann  |  Drewermann-Kanal auf Youtube

GIORDANO BRUNO - BEWUNDERT, VERFOLGT, VERBRANNT - LEBEN UND STERBEN DES BERÜHMTESTEN KETZERS 

Mehr Freiheit geht nicht, und mehr Verfolgung auch nicht: Giordano Bruno (1548 - 1600) lehrte, dass der unendliche Kosmos einer Vielzahl von Welten Raum bietet und dass auch das menschliche Denken durch nichts begrenzt wird. Mit dieser Botschaft zog er durch Europa, um die in religiöse «Eseleien» zerrissene Welt zu einen. Volker Reinhardt ist ihm dabei auf der Grundlage neuer Quellen gefolgt. Seine Biographie des faszinierenden Freigeistes ist zugleich das Porträt eines inquisitorischen, rechthaberischen Jahrhunderts, das uns gerade heute eine Mahnung sein sollte.