30.06.2024

Weisse Privilegien: Wie ich entdeckt habe, weiss zu sein (2020)

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Nach dem Tod von George Floyd gingen auch in der Schweiz tausende Menschen auf die Strasse, um gegen Rassismus zu demonstrieren. Ein NZZ Format Autor fragt sich: Was hat Rassismus mit weissen Menschen zu tun? Es ist Zeit, sich mit dem eigenen Weiss sein kritisch auseinander zu setzen, das fordern nicht nur Schwarze Aktivistinnen und Antirassismusforscher. Die Critical Whiteness Forschung stellt die Privilegien weisser Personen in den Mittelpunkt ihrer Arbeit und untersucht, welche Vorteile Menschen geniessen, rein aufgrund der Tatsache, dass sie weiss sind. Statistiken zeigen, dass People of Color meist schlechtere Jobchancen, eine schlechtere Gesundheitsversorgung und eine schlechtere Ausbildung erhalten.

Sind wir rassistisch ohne uns dessen bewusst zu sein? Ein NZZ Format über das weisse Privileg. 

Sprache (Ton)
Deutsch
Laufzeit
29min 11s

Erstellt: 30.03.2026 - 09:32  |  Geändert: 30.03.2026 - 09:32

verwendet von

Die Kritische Weißseinsforschung (engl. Critical Whiteness Studies) ist ein interdisziplinäres Forschungsfeld, das die gesellschaftlichen, kulturellen und historischen Konstruktionen von „Weißsein“ untersucht. Anstatt wie in der klassischen Rassismusforschung nur die Perspektive derer zu betrachten, die von Rassismus betroffen sind (Marginalisierung), kehrt die Kritische Weißseinsforschung den Blick um. Sie untersucht:

  •    Privilegierung: Wie „Weißsein“ als unhinterfragte Norm fungiert, die mit unsichtbaren sozialen und politischen Vorteilen verbunden ist.
  •    Normalität: Wie Weißsein als „neutraler Standard“ wahrgenommen wird, während andere Identitäten als „anders“ markiert werden.
  •    Machtstrukturen: Wie rassistische Hierarchien aufrechterhalten werden, oft ohne dass es den privilegierten Akteuren bewusst ist.

Quelle: Google Gemini 30.03.2026

Wikipedia (DE): Kritische Weißseinsforschung