Kai Diekmann (Jahrgang 1964) ist ein deutscher Journalist, Medienmanager und Unternehmer. Nach dem Studium der Geschichte und Germanistik begann er seine journalistische Laufbahn bei der Jungen Union und wechselte anschließend zum Springer-Verlag. Dort arbeitete er zunächst als Korrespondent in Bonn und Washington sowie als Chefredakteur der Welt am Sonntag. Von 2001 bis 2015 war er Chefredakteur der BILD-Zeitung und gehörte damit zu den einflussreichsten Medienmanagern Deutschlands. Unter seiner Leitung wurde die Zeitung konsequent digital ausgebaut und entwickelte ihre Online-Angebote erheblich weiter. Während seiner Amtszeit war Diekmann mehrfach Gegenstand öffentlicher Debatten über den Boulevardjournalismus, den Einfluss der Medien auf Politik und Gesellschaft sowie über Fragen journalistischer Ethik und Persönlichkeitsrechte.

Nach seinem Ausscheiden bei Axel Springer gründete Diekmann 2016 gemeinsam mit dem früheren Bild-Manager Jesco von Schuckmann die internationale Strategieberatung StoryMachine, die Unternehmen, Verbände und Persönlichkeiten bei Kommunikation und digitalem Storytelling berät. Darüber hinaus investierte er in verschiedene Medien- und Technologieunternehmen und tritt regelmäßig als Redner zu den Themen Medienwandel, Digitalisierung und politische Kommunikation auf. Als Autor veröffentlichte er mehrere Bücher und führte Interviews mit zahlreichen internationalen Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Er gilt als einer der prägenden Vertreter des modernen Boulevardjournalismus in Deutschland.

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