Jean-Theo Jost ist ein deutscher Schauspieler und Theatermacher, der in den 1980er-Jahren am Hessischen Staatstheater Wiesbaden tätig war. Öffentlich dokumentiert ist insbesondere seine Mitgründung der Berliner Compagnie im Jahr 1981 gemeinsam mit Gerhard Fries; in diesem Zusammenhang wird er ausdrücklich als Schauspieler des Staatstheaters Wiesbaden genannt. Die Berliner Compagnie entwickelte sich zu einem politischen Tourneetheater mit Schwerpunkten auf Frieden, Menschenrechten und gesellschaftspolitischen Themen. Jost wirkte dort über viele Jahre als Darsteller in verschiedenen Produktionen mit. Zusätzlich sind Film- und Fernsehrollen dokumentiert, unter anderem in Produktionen wie „Der Willi-Busch-Report“ (1979), „Der Rosengarten“ (1989) und „Final Contract: Death on Delivery“ (2006). In jüngerer Zeit erscheint sein Name auch im Zusammenhang mit politischen Veranstaltungen und Lesungen.