Gerhard Hanloser (Jahrgang 1972) ist ein deutscher Publizist, Lehrer und Sozialwissenschaftler. Er studierte Soziologie, Geschichte, Pädagogik und Germanistik in Freiburg im Breisgau und beschäftigt sich in seinen Veröffentlichungen vor allem mit marxistischer Theorie, linker Ideengeschichte, Antisemitismusdebatten sowie der Geschichte sozialer Bewegungen. Hanloser veröffentlichte zahlreiche Bücher und Sammelbände zu Themen wie Kritische Theorie, Antifaschismus, Neue Linke und politischen Konfliktlinien innerhalb linker Strömungen. Bekannt wurde er unter anderem als Herausgeber des Sammelbands „Linker Antisemitismus?“ (2020) sowie als Autor des Buches „Linker Antisemitismus. Zur Kritik eines Kampfbegriffs“ (2026). Er schrieb Beiträge für verschiedene linke und wissenschaftliche Publikationen und arbeitete zeitweise als Dozent für Religionssoziologie. Seit 2013 ist Hanloser als Lehrer für Geschichte, Deutsch und Gemeinschaftskunde an einer Berliner Schule tätig. In seinen Arbeiten setzt er sich wiederholt mit politischen Ideologien, gesellschaftlicher Kritik und der Entwicklung linker Bewegungen auseinander.
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