Robert A. Pape (Jahrgang 1960) ist ein US-amerikanischer Politikwissenschaftler und Professor an der University of Chicago, der sich auf Sicherheitsstudien und internationale Beziehungen spezialisiert hat. Er lehrt am Department of Political Science sowie am Chicago Project on Security and Threats (CPOST), das er mitbegründet hat. Seine Forschung konzentriert sich insbesondere auf Terrorismus, militärische Strategie und internationale Sicherheitspolitik.

Bekannt wurde Pape vor allem durch seine empirischen Studien zu Selbstmordanschlägen, die er in seinem Werk „Dying to Win: The Strategic Logic of Suicide Terrorism“ analysierte. Darin vertritt er die These, dass Selbstmordterrorismus vor allem als strategisches Mittel im Kontext militärischer Besatzung eingesetzt wird und weniger primär religiös motiviert ist. In weiteren Arbeiten untersuchte er Luftkriegsstrategien sowie die Wirksamkeit von militärischem Zwang in internationalen Konflikten.

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