Sergej Eisenstein (1898–1948) war ein sowjetischer Filmregisseur, Filmtheoretiker und Pädagoge. Er wurde in Riga geboren und studierte zunächst Ingenieurwesen, bevor er sich dem Theater und später dem Film zuwandte. Eisenstein gilt als einer der einflussreichsten Regisseure der Filmgeschichte und entwickelte bedeutende theoretische Ansätze zur Montage im Film. Internationale Bekanntheit erlangte er mit Filmen wie „Panzerkreuzer Potemkin“, „Oktober“ und „Alexander Newski“, die durch ihre innovative Bildsprache und ihre politische Symbolik geprägt sind. Neben seiner Regietätigkeit verfasste er zahlreiche theoretische Schriften zur Filmkunst und lehrte zeitweise an Filmhochschulen. Seine Arbeiten hatten großen Einfluss auf die Entwicklung des modernen Kinos und auf die Filmtheorie des 20. Jahrhunderts.
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