Kaiser-Mühlecker, Reinhard (Autor)

Reinhard Kaiser-Mühlecker (Jahrgang 1982) ist ein österreichischer Schriftsteller. Er wurde in Kirchdorf an der Krems geboren und wuchs auf einem Gehöft in der Gemeinde Eberstalzell in Oberösterreich auf, wo er heute den landwirtschaftlichen Betrieb seiner Familie führt. Von 2003 bis 2007 studierte er Landwirtschaft, Geschichte und Internationale Entwicklung in Wien. Sein Debütroman ›Der lange Gang über die Stationen‹ erschien 2008 und wurde noch vor Erscheinen mit dem Literaturförderpreis der Jürgen-Ponto-Stiftung ausgezeichnet. Es folgten weitere Romane, darunter ›Magdalenaberg‹ (2009), ›Wiedersehen in Fiumicino‹ (2011), ›Roter Flieder‹ (2012), ›Schwarzer Flieder‹ (2014), der Erzählband ›Zeichnungen. Drei Erzählungen‹ (2015), ›Fremde Seele, dunkler Wald‹ (2016), ›Enteignung‹ (2019), ›Wilderer‹ (2022) und ›Brennende Felder‹ (2024). Der Roman ›Fremde Seele, dunkler Wald‹ stand auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises 2016; ›Wilderer‹ erhielt den Bayerischen Buchpreis 2022; für ›Brennende Felder‹ wurde Kaiser-Mühlecker mit dem Österreichischen Buchpreis 2024 ausgezeichnet. Zu den weiteren Auszeichnungen zählen der Kunstpreis Berlin für Literatur, der Anton-Wildgans-Preis, der Literaturpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft und der Österreichische Staatspreis für Literatur.

Wikipedie (DE): Reinhard Kaiser-Mühlecker

Literaturpreise:

Comburg-Stipendium 2015 
Adalbert-Stifter-Stipendium 2014 
Literaturpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft 2014
Österreichischer Staatspreis outstanding artist award 2013 
Kunstpreis Berlin für Literatur 2013 
Buch.Preis 2009
Stipendium des Literarischen Colloqiums Berlin 2009 
Aufenthaltsstipendium im Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf 2009 
Österreichisches Staatsstipendium für Literatur 2008
Hermann-Lenz-Stipendium 2008 
Stipendium des Herrenhauses Edenkoben 2007 
Literaturförderpreis der Jürgen-Ponto-Stiftung 2007
Werkstattstipendium der Jürgen-Ponto-Stiftung 2006

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schreibART ONLINE: Reinhard Kaiser-Mühlecker
Österreichische Gesellschaft für Literatur (09.12.2020)