Aktuell
Ein fesselnder Tatsachenroman über die entscheidende Schlacht des ersten Indochinakriegs Indochina Mitte 1953: General Henri Navarre, neuer Oberkommandierender der französischen Truppen, weiß, dass er die vietnamesische Befreiungsarmee im Partisanenkampf nicht bezwingen kann. Er will der Viet Minh endlich in einer offenen Feldschlacht begegnen. Dien Bien Phu nahe der laotischen Grenze scheint ihm dafür geeignet.
Ein Leben wie ein Drama. Eine Geschichte, die unter die Haut geht.
Anfang April öffnet sich der Vorhang für einen autobiografischen Roman, der so ehrlich ist, dass er wehtut. "FRITZ oder Wer nie sein Brot mit Tränen aß" ist die rückhaltlose Abrechnung eines Mannes, der kein Blatt vor den Mund nimmt - und der genau deshalb zur seltenen Spezies westdeutscher Autoren gehört, die sich ihr Leben lang ein unverkrampftes Verhältnis zur DDR bewahrt haben.
Mediengewalt ist immer wieder ein Thema öffentlicher Debatten. Insbesondere nach spektakulären Amokläufen taucht regelmäßig die Frage auf, ob Medien ihre Nutzer zu Gewalttätern programmiert und so die Tat verursacht haben. Dabei ist der kausale Zusammenhang alles andere als geklärt: Obwohl die empirische Mediengewaltforschung mit großem Aufwand betrieben wird, hat sie bis heute keine konsensfähige Antwort gefunden.
Kann man durch Bildung die Welt verändern - und sollte man es auch? Eine ideengeschichtliche Untersuchung einer wirkmächtigen revolutionären Hoffnung.
Die Revolution verkörpert die Hoffnung auf grundlegende Änderung - doch damit sie gelingt, müssen sich auch die Menschen ändern. Aus diesem Grund spielt Bildung für das revolutionäre Denken an entscheidenden Stellen eine wichtige Rolle:
Zwischen Teilhabe und Ausschluss: eine Analyse digitaler Lebenswelten und die Konturen einer benachteiligungssensiblen Didaktik.
Digitale Technologien prägen die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen. Im Kontext von Lernbeeinträchtigungen und sozialer Benachteiligung gelten sie als Chance zur Teilhabe. Doch sind sie wirklich der Schlüssel zum Ausbruch aus dem »Bildungskeller« oder verstärken sie bestehende Ungleichheiten eher noch?
YouTubes Geschäftsmodell erklärt: die fabrikmäßige Datenproduktion als Akkumulation von Kapital.
Über die Funktionsweise von Plattformen gibt es noch immer viele Missverständnisse. Oft wird ausgeblendet, dass die Daten - die Haupteinnahmequelle der Plattformen - hergestellt werden und damit das Produkt unbezahlter und weitgehend unerkannter digitaler Arbeit sind. Analog zum Fabrikwesen und den Werkzeugen der politischen Ökonomie entwickelt Thilo Rösch am Beispiel von YouTube ein Modell, mit dem die Kapitalakkumulation von Plattformen analysiert werden kann. Damit wendet er sich nicht nur an Forschende, sondern auch an Creator_innen und User_innen, die die Mechanismen von YouTube und Co. besser verstehen wollen.
Dieses Buch gibt jungen Menschen einen Einblick in das Leben eines Revolutionärs. Eines Mannes, der sein Leben für seine schwarzen Brüder und Schwestern opferte, die vom Rassismus geplagt waren. Es zeigt das explosive Leben eines gut erzogenen Jungen, der sich in Drogen und Gaunerei verliert, um im Gefängnis zu einem geläuterten Muslim zu werden.
Mit der Kanzlerschaft des liberal-konservativen Sebastian Kurz (2017–2021) verschärfte sich in Österreich der Feldzug gegen den sogenannten politischen Islam, der in der Etablierung einer eigenen Dokumentationsstelle gipfelte.
Moscheeschließungen und Kopftuchverbote bereiteten den Boden für eine der größten Polizeioperationen der Zweiten Republik, die „Operation Luxor“. Sie wurde von Innenminister Karl Nehammer als “entscheidender Schlag gegen den politischen Islam” vermarktet. Unmittelbar nach den Anschlägen in Wien am 2. November 2020 rückten 930 Beamte aus, um gegen Dutzende angebliche islamistische Terroristen vorzugehen. Ihr Leben wurde auf den Kopf gestellt wurden. Farid Hafez war eine der prominentesten Personen, die als Beschuldigte in diesem Terrorverfahren geführt wurden. Letztlich ergab sich kein Zusammenhang mit den Terroranschlägen.
Am 9. November 2020 hat in Österreich die größte rassistische Polizeioperation seit 1945 stattgefunden. Unter dem Namen »Operation Luxor« wurde eine Woche nach einem gewalttätigen Anschlag in der Wiener Innenstadt eine Razzia gegen ca. 70 Personen und Einrichtungen durchgeführt. Die mehr als eineinhalb Jahre geplante Aktion gegen Anhänger_innen des sogenannten »politischen Islam« ist mittlerweile als rechtswidrig eingestuft worden. Die Beiträger_innen des Bandes setzen sich aus unterschiedlichen Perspektiven kritisch mit der Polizeioperation auseinander. Neben wissenschaftlichen Analysen verschiedener Fachbereiche kommen auch Expert_innen aus der Zivilgesellschaft zu Wort.
Jungen Menschen am Ende des Zweiten Weltkriegs; als Fallschirmjäger werden sie hinter den feindlichen Linien der Ostfront abgesetzt, um Sabotageakte zu verüben. Der Krieg ist bereits verloren, aber das Sterben geht weiter. bis zuletzt auch sie an der Reihe sind.




