Dien Bien Phu
Die Schlacht, die einen Kolonialkrieg beendete. Roman

Ein fesselnder Tatsachenroman über die entscheidende Schlacht des ersten Indochinakriegs Indochina Mitte 1953: General Henri Navarre, neuer Oberkommandierender der französischen Truppen, weiß, dass er die vietnamesische Befreiungsarmee im Partisanenkampf nicht bezwingen kann. Er will der Viet Minh endlich in einer offenen Feldschlacht begegnen. Dien Bien Phu nahe der laotischen Grenze scheint ihm dafür geeignet. 

ISBN 978-3-95462-849-0 2017 13,99 € Portofrei Bestellen (EPUB)

Fünfundfünfzig Tage und Nächte tobt der Kampf, dann fällt die Dschungelfestung der Franzosen - eine verheerende Niederlage für die Kolonialmacht. In seinem packenden Tatsachenroman um die entscheidende Schlacht während des ersten Indochinakrieges folgt der routinierte Erzähler Harry Thürk den historischen Ereignissen mit der Präzision des Berichterstatters und fesselt den Leser von der ersten bis zur letzten Seite mit den Wahrheiten und Schrecken des Krieges.

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Inhalt

  • Vorher...
       Einleitung und Vorstellung wichtiger vietnamesischer Persönlichkeiten
  • Gaston Le Fou
  • Navarre holt aus
  • Keng, der Unsichtbare
  • Berge und Dschungel
  • C'est la guerre
  • Operation "Vulture"
  • Das linke Ufer
  • Mort pour la France
  • Der letzte Bunker

Wikipedia (DE): Indochinakrieg

Wikipedia (DE): Điện Biên Phủ

Rezension

Ein Sieg aus einer vergangenen Zeit: Harry Thürk schreibt über die Schlacht von Dien Bien Phu: Auch zwanzig Jahre nach der deutschen Einigung ist die Literatur weiterhin gespalten. Im Bereich der Hochliteratur haben zwar einige Repräsentanten der DDR ihre Position behaupten können – zu nennen wären Christa Wolf, Volker Braun, Christoph Hein. Wer aber eine Etage unterhalb dieser Ebene arbeitete, hat es schwer. Ein Schriftsteller wie Harry Thürk, der sich bis 1989 einer Millionenauflage und Übersetzungen in mehrere Sprachen erfreuen konnte, bleibt seitdem am Rande des Literaturbetriebs. Das hatte durchaus auch inhaltliche Gründe. Von Kai KöhlerRSS-Newsfeed neuer Artikel von Kai Köhler literaturkritik.de 17.11.2011 / 21.11.2016

Autoreninfos

Harry Thürk (1927–2005), geb. in Zülz (heute Biala/Polen), Besuch der Real- und Handelsschule in Neustadt/Schlesien, 1944/45 Wehrdienst, nach dem Krieg Rückkehr nach Neustadt, Internierung in einem Durchgangsghetto für Deutsche, von dort Flucht nach Ostdeutschland. In der DDR Arbeit als Reporter (u. a. Auslandskorrespondent in Korea, China, Vietnam, Laos, Kambodscha), was sich in seiner literarischen Arbeit niederschlug, seit 1958 freier Autor in Weimar. Seine Bücher wurden in polnische, tschechische, slowakische, ungarische, rumänische, russische, finnische, litauische, vietnamesische und spanische Sprache übersetzt.

Wikipedia (DE): Harry Thürk  |  Website (Stand 08.04.2026): Das Harry Thürk Forum

Autoren

Erstellt: 09.04.2026 - 09:26  |  Geändert: 09.04.2026 - 09:42